Treffpunkt Wagner

Modern Calligraphy entdecken

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Kalligrafie ist alt und angestaubt? Von wegen! Wir erklären, wie man mit Tinte und Schreibfeder lettern kann.

Lettering-Techniken sind im Moment schwer angesagt. Ihren Ursprung hat die hippe Schriftkunst aber in der klassischen Kalligrafie. Hier werden Buchstaben mit akribischer Gleichmäßigkeit und großer Detailverliebtheit aneinandergefügt. Hört sich veraltet an? Pusten Sie die Staubschicht ab und entdecken Sie gemeinsam mit uns die modern calligraphy!

Um es vorwegzunehmen: Ja, auch modern calligraphy braucht Zeit und Übung, vermutlich sogar etwas mehr als angesagte Lettering-Techniken. Aber es lohnt sich und macht Spaß! Die klassische Kalligrafie funktioniert oft nach strengen Regeln, bei modern calligraphy dürfen Sie gerne aus der Reihe tanzen und viele verschiedene Schriftschnitte und Dekoelemente ausprobieren.

Schreibfedern und Tinte

Farbige Tinte sorgt für Abwechslung

Farbige Tinte sorgt für Abwechslung

 

 

 

 

 

 

Ihr Rüstzeug für schöne Schriftzüge: Schreibfedern, Tinte und Papier. Von Online gibt es zum Beispiel Kalligrafie-Sets, die neben einem Füllhalter mit Kalligrafie-Feder gleich zwei Tintenfässer in schwarz und braun beinhalten. So können Sie sofort starten! Wer es ein bisschen bunter mag, sollte einen Blick auf die verschiedenen Tintenfarben der Inspiration-Line von Online werfen: Acht brillante Farben bringen Ihre Schriftzüge zum Leuchten. Achten Sie bei der Wahl des Papiers darauf, dass es fein genug ist – nur ohne Körnung kann die Schreibfeder wie von selbst über das Blatt gleiten. In unseren Geschäften in Olching und Fürstenfeldbruck beraten wir Sie gerne, welches Kalligrafie-Equipment zu Ihnen passt!

Üben, üben, üben

Kalligrafie neu gedacht - entwickeln Sie altbekannte Techniken einfach weiter!

Kalligrafie neu gedacht – entwickeln Sie altbekannte Techniken einfach weiter!

 

 

 

 

 

 

Jetzt geht es los: Machen Sie sich mit Tinte und Feder vertraut und versuchen Sie sich in Schreibübungen. Im Internet und in den sozialen Netzwerken finden Sie eine Menge Anregungen, Alphabetvorlagen und Übungsblätter mit Schwungübungen, klicken Sie sich mal durch!

Geht die Schreibrichtung der Feder nach oben, sollte der Strich möglichst schmal und fein sein, geht sie nach unten, wird sie breiter – so entsteht die typische Kalligrafie-Optik. Versuchen Sie, ein und dieselbe Schwungübung oder denselben Buchstaben möglichst gleichmäßig mehrmals zu wiederholen. Bleiben Sie dran und nehmen Sie sich regelmäßig die Zeit, diese Übungen zu verfeinern. So werden Sie immer mehr Sicherheit im Umgang mit Tinte und Feder entwickeln.

So entsteht ein gleichmäßiger Eindruck

Erzeugen Sie Gleichmäßigkeit mit Schwungübungen....

Erzeugen Sie Gleichmäßigkeit mit Schwungübungen….

 

 

 

 

 

 

Modern calligraphy lebt von der Gleichmäßigkeit der Buchstaben, so entsteht der typisch harmonische Eindruck. Der Trick dabei ist, insbesondere auf Abstände und Winkel ein besonderes Augenmerk zu legen. Die Abstände zwischen den einzelnen Buchstaben, in der Höhe und innerhalb der Buchstaben sollten möglichst gleich sein. Ist die Winkelung der Buchstaben (auch der geschwungenen Formen) nahezu identisch, wirken die Schriftzüge ausgeglichen.

Erlaubt ist, was gefällt

....und den richtigen Abständen und Winkeln

….und den richtigen Abständen und Winkeln

 

 

 

 

 

 

Möchten Sie sich an den ersten Schriftzug wagen, dürfen Sie gerne schummeln. Zeichnen Sie sich Hilfslinien aufs Papier und skizzieren Sie die Buchstaben mit Bleistift vor – so tun Sie sich beim Nachzeichnen mit der Tinte leichter. Je mehr Sie üben, desto weniger werden Sie diese Vorzeichnung brauchen. Schauen Sie sich bei Alphabetvorlagen hübsche Schriftschnitte ab und ergänzen Sie diese um eigene Ideen und Dekoelemente wie Banner oder Ranken. Kombinieren Sie die modern calligraphy ruhig auch mit Handlettering-Utensilien wie Brush Pens, Fineliner und mit modernen Sprüchen! So entsteht aus einer klassischen Methode eine ganz neue, individuelle Form.

Wir von Treffpunkt Wagner wünschen viel Spaß beim Ausprobieren!

Hier können Sie ein Video sehen: https://www.youtube.com/watch?v=fIaSb8t8Q7Q&feature=youtu.be

Federleichter Betonbecher

Beton_Stiftebecher_Header

Die Entdeckung der Langsamkeit: Dieses Projekt ist etwas für all diejenigen, die auch Pflanzen gerne beim Wachsen zusehen. Denn erst nach einigen Wartezeiten wird aus der Betongießmasse ein ausgehärteter Stiftebecher. Für Ihre Geduld werden Sie mit einem traumhaft goldig schimmernden Endergebnis belohnt!
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Bei diesem Projekt verwerten Sie Wegwerfprodukte und schonen so die Umwelt. Denn die Gießformen für den Stiftebecher von Treffpunkt Wagner sind ein simpler Milchkarton und eine kleine, leere Plastikflasche. Messen Sie beim Milchkarton 13 Zentimeter vom Boden aus, schneiden Sie ihn dort ab und spülen Sie ihn gut aus. Legen Sie eine Unterlage auf Ihren Basteltisch, denn es wird auf jeden Fall ein bisschen matschig. Rühren Sie ein Kilogramm Bastelbeton, zum Beispiel von Knorrprandell, mit 100 Milliliter Wasser an und lassen Sie ihn für etwa 15 Minuten stehen. In dieser Zeit können Sie die Innenseite des Milchkartons und die Außenseite der Plastikflasche mit normalem Speiseöl einpinseln. Dieser Schritt ist sehr wichtig, damit Sie die Formen später gut vom Beton lösen können.

Gießen Sie den Beton in die Form

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Löffeln oder gießen Sie die Betonmasse in den Milchkarton – aber nicht zu viel, denn die Plastikflasche wird etwas Masse verdrängen. Drücken Sie das Fläschchen in die flüssige Masse und fixieren Sie es mit starkem Tape am Karton, damit es nicht wieder nach oben treibt. Das Tape kann Ihnen auch helfen, den Karton in seiner quadratischen Form zu fixieren, falls er sich durch die Betonmasse etwas ausbeulen sollte. Jetzt heißt es warten, und zwar mindestens 48 Stunden lang. Stellen Sie den Karton an einen trockenen Ort, jedoch nicht in die Sonne oder auf die Heizung, dadurch wird er porös.

Ist alles schon trocken?

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Sie haben durchgehalten, ohne zu viel am Karton herumzudrücken? Herzlichen Glückwunsch! Dann können Sie jetzt damit beginnen, den Milchkarton abzuziehen. Schneiden Sie ein Stück oben ein und reißen Sie den Rest ab. Falls Sie merken, dass der untere Teil noch nicht richtig fest ist, lassen Sie den unteren Milchkartonteil stehen und den Beton nochmals 24 Stunden nachtrocknen. Sobald alles hart ist, können Sie die Plastikflasche aus dem Innenleben ziehen. Hierfür brauchen Sie ein bisschen Kraft – mit einer Zange tun Sie sich leichter.

So kommt das Gold auf den Beton

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Bevor Sie mit der Gestaltung des Stiftebechers beginnen, sollte das Speiseöl komplett in den Beton eingezogen sein. Sie erkennen an dunklen Flecken, ob das noch ein bisschen dauert. Erst, wenn der Beton hell und trocken ist, sollten Sie beginnen, den Becher mit Sprüh- und Goldfarbe zu gestalten. Dazu kleben Sie mit Malerkrepp die Linie ab, bis wohin der Goldrand sich ziehen soll. Drücken Sie den Krepp gut fest, damit keine Farbe darunterlaufen kann. Sprühen sie am besten unter freiem Himmel den Stiftebecher mit Goldfarbe, zum Beispiel von Waco, ein. Lassen Sie das Ganze etwa eine Stunde trocknen, bevor Sie mit der Federdeko weitermachen. Wir von Treffpunkt Wagner haben dazu den Pearl Maker von Waco in Gold verwendet. Dieser hat einen schönen, satten Farbauftrag und erzeugt ein kleines Relief auf dem Beton. Nehmen Sie den Pearl Maker wie einen Stift in die Hand, drücken Sie vorsichtig darauf, um gleichmäßige Striche zu ziehen, die optisch die Kontur der Federn ergeben. Vom Rand aus können Sie dann mit einer Stecknadel die Farbe in kleinen Strichen nach innen ziehen, um die einzelnen Federstränge zu betonen. Lassen Sie die Farbe gut trocknen und befüllen Sie den Becher mit Ihren Lieblingsstiften. Mit seiner Farbkombi aus betongrau und gold ist er nicht nur Nutzgegenstand, sondern auch ein richtig tolles Dekostück.

Klicken Sie sich auch durch unsere Bildergalerie! Hier zeigen wir Ihnen auf Fotos nochmal Schritt für Schritt, wie der Bastelbeton zum Stiftebecher wird.

Beton_Stiftebecher_DetailBeton_Stiftebecher_Federn

Wir von Treffpunkt Wagner wünschen Ihnen viel Spaß (und Geduld) beim Gestalten!

So schreiben Sie eine Trauerkarte

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Der Tod von Menschen trifft uns mal hart und unerwartet, mal legt sich nur ein Schleier auf die Erinnerung an die verstorbene Person, mal wissen wir nicht mehr, wohin mit unserem Schmerz. In allen Fällen berührt der Tod unsere Gefühlswelt. Wo Worte eigentlich enden, fällt es schwer, die richtigen zu finden – wir von Treffpunkt Wagner helfen Ihnen, auf einer Trauerkarte den passenden Ton zu treffen.

Für die Familie und engsten Freunde des Verstorbenen ist die Situation immer am schwersten. Sie können nichts tun, um ihren Verlust wieder rückgängig zu machen. Aber Sie können ihnen Ihre Anteilnahme ausdrücken und ihnen zeigen, dass Sie da sind.

ABC bietet bei einigen Karten Textvorschläge an.

ABC bietet bei einigen Karten Textvorschläge an.


Die richtige Form finden

Wichtig: Eine Beileidsbekundung schreibt man immer von Hand. E-Mail oder gar SMS sind tabu – es wirkt fast schon verletzend, wenn nicht mal der Tod Anlass genug sein sollte, sich Zeit für eine handgeschriebene Karte zu nehmen. Viele verschiedene Karten zu den Themen Trauer und Tod finden Sie in unseren Geschäften in Olching und Fürstenfeldbruck. Es gibt Motive mit religiösem Bezug oder weltlichere Varianten, Trauerkarten mit besinnlichen Fotos oder schlichten Grafiken. Besonders schöne Modelle gibt es von ABC – bei einigen sind sogar Textvorschläge dabei, durch die Sie sich inspirieren lassen können!

 

 

Eine Trauerkarte wird immer von Hand geschrieben.

Eine Trauerkarte wird immer von Hand geschrieben.


Bleiben Sie auf der Trauerkarte persönlich

Im ersten Moment schießen den meisten Menschen antiquierte Beleidsbekundungen durch den Kopf, mit denen sie krampfhaft die Karte füllen könnten. Verzichten Sie lieber darauf. Das erzeugt einen steifen und unpersönlichen Eindruck und verfehlt komplett Sinn und Zweck einer Trauerkarte: Den Angehörigen Ihr Beileid auszusprechen und Trost zu spenden.

Bleiben Sie stets authentisch und wählen Sie in einem Sprachstil, der zu Ihnen passt. Wenn es eher entfernte Bekannte betrifft, reicht eine kürzere Mitleidsbekundung – plötzliche Nähe zu heucheln wäre deplatziert.

 

 

Trauerkarten gibt es mit Fotos oder Grafiken, schlicht oder detailliert ausgearbeitet, mit Text oder ohne.

Trauerkarten gibt es mit Fotos oder Grafiken, schlicht oder detailliert ausgearbeitet, mit Text oder ohne.

Teilen Sie Ihre Gedanken und Emotionen

Sprechen Sie Ihre Gefühle aus und nennen Sie die Dinge beim Namen. Sagen Sie statt “Zum Ableben von XY möchte ich euch mein Beileid aussprechen” ruhig “Der plötzliche Tod von XY hat mich tief getroffen.”, wenn Sie es wirklich so empfinden. Vielen Angehörigen tut es gut zu hören, dass Freunde und Bekannte den Verstorbenen gut kannten und sehr geschätzt haben. Schreiben Sie ruhig, wie lange Sie mit ihm befreundet waren (“Seit unserer Schulzeit hatten wir einen zwar unregelmäßigen, aber sehr vertrauten Kontakt”) und wie intensiv diese Beziehung war (“Die wöchentlichen Kaffeetreffen mit XY waren mir zu einem lieb gewonnen Ritual geworden, das ich sehr vermissen werde.”). Erzählen Sie von prägenden Erlebnissen (“Einmal saß ich mit XY stundenlang an einem Bahnhof im Nirgendwo fest. Wir besuchten die Dorfkneipe und ließen uns von den Anwohnern auf Kaffee und Kuchen einladen, weil wir keinen Cent mehr in der Tasche hatten.”) und was Sie an ihm schätzten (“XY nahm kein Blatt vor den Mund. Auch wenn die Wahrheit manchmal hart war, schätzte ich an ihm seine Offenheit und Ehrlichkeit.”). Dieses Teilen von Erinnerung schafft Vertrautheit und wirkt nahbar. Manchmal hilft es auch, mit dem eigenen Schmerz besser zurechtzukommen.

“Wir sind für euch da”

Bieten Sie den Angehörigen Ihre Hilfe an – aber nur, wenn Sie es auch wirklich so meinen. Schon ganz simple Alltagsaufgaben können Erleichterung bringen: Kochen, einen Einkauf übernehmen, den Sohn zur Schule bringen … Wenn Sie sich unsicher sind, schreiben Sie einfach „Bitte sagt uns, wie wir euch unterstützen können. Wir sind für euch da.“

Eine Trauerkarte mit “Liebe Grüße” oder “Alles Liebe” zu beenden, wirkt recht deplatziert. Je nachdem, wie eng und vertraut Sie mit den Angehörigen sind, können Sie zum Beispiel aus folgenden Schlussformeln wählen:

Herzliches Beileid
Unser tiefes Mitgefühl
Wir wünschen viel Kraft
Wir denken an euch
Fühlt euch umarmt
Wir sind in Gedanken bei euch

Sprechen Sie uns an, wenn Sie sich bei der Auswahl der Trauerkarte unsicher sind. Nicht alle Zitate passen zu jedem und auf ein biblisches Motiv sollte lieber verzichtet werden, wenn der Verstorbene nicht religiös war. Lassen Sie sich von uns bei Treffpunkt Wagner beraten, wir helfen Ihnen bei der richtigen Wahl.

Alte Techniken neu entdeckt

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Kartoffeldruck, Salztechnik und Co. werden unterschätzt: Die alten Wassermaltechniken haben nämlich viel mehr auf dem Kasten, als Sie denken! Mit ein paar Tricks können Sie mit diesen Methoden hübsche Dekoelemente und kleine Kunstwerke zaubern.
Können Sie sich noch an den Kunstunterricht in Ihrer Grundschule erinnern? Da haben vermutlich auch Sie Stempel aus Kartoffeln geschnitzt und mit einem Trinkhalm Wassermalfarbe über ein Blatt Papier gepustet. Spaß hat das Ganze gemacht, das Ergebnis glich jedoch mehr abstrakter Kunst als einem dekorativen Meisterwerk. Mit ein bisschen Geschick und Kreativität kann man die alten Methoden ganz neu (und hübsch) für sich nutzen.

Wassermalfarben: Spaß für Groß und Klein

Holen Sie Ihre Kinder an den Tisch – denn Sie können mit der ganzen Familie kreativ werden! Wassermalkästen und Wasserbecher, zum Beispiel von Pelikan, gibt es in unseren Geschäften in Olching und Fürstenfeldbruck. Dank verschiedener Ausführungen in Standard- und Sonderfarben findet jeder das passende Modell. Legen Sie Altpapier oder eine alte, abwischbare Tischdecke unter, denn vermutlich wird gekleckert.

Farbverläufe und kristallartige Formen dank des Salzes gestalten schöne Hintergründe.

Farbverläufe und kristallartige Formen dank des Salzes gestalten schöne Hintergründe.


Salztechnik

Salz saugt Feuchtigkeit. Dank dieser Eigenschaft kann man mit Wassermalfarben Bilder mit kleinen Kristalleffekten zaubern. Wählen Sie Papier mit hoher Grammatur, da es sich sonst schnell wellt. Denn der Salztechnik-Effekt wird umso schöner, je verdünnter die Wasserfarbe ist. Tragen Sie großzügig eine oder mehrere Farben auf das Papier, lassen Sie sie ineinander verlaufen oder einander umspielen. Streuen Sie dann grobe Salzkörner auf das Papier, diese saugen Feuchtigkeit auf. Warten Sie geduldig und schütteln Sie die Salzkörner ab, sobald alles ganz trocken ist. An den Stellen, wo das Salz auflag, haben sich feine Muster gebildet, die wir kleine Kristalle aussehen. Mit dieser Technik lassen sich zum Beispiel schöne, handgemachte Grußkarten gestalten.

 

 

Mit einem Trinkhalm abstrakte Muster schaffen.

Mit einem Trinkhalm abstrakte Muster schaffen.


Pustetechnik

Platzieren Sie ein Trinkglas verkehrt herum auf dickem Papier. Lassen Sie stark verdünnte Wasserfarbe an den Glasrand tröpfeln und pusten Sie durch einen Trinkhalm die Farbe vom Glas weg. Die Wassermalfarbe sucht sich in einem komplizierten Netz ihren eigenen Weg. Wiederholen Sie das Prinzip mit verschiedenen Farben rund um das komplette Glas und lassen Sie die Farbe zwischendurch trocknen – so legen sich die einzelnen Farbschichten übereinander, anstatt sich zu vermengen. Heben Sie dann vorsichtig das Glas hoch – fertig ist ein kleines Kunstwerk, dessen frei gebliebene Mitte Sie mit Botschaften und Sprüchen belettern können.

 

Mit Plätzchenformen können Sie formschöne Kartoffelstempel schnitzen.

Mit Plätzchenformen können Sie formschöne Kartoffelstempel schnitzen.

Kartoffeldruck

Machen Sie sich das Leben leicht: Anstatt krampfhaft frei aus der Hand der Kartoffel ein schönes Stempelmotiv abzuringen, nutzen Sie einfach Plätzchenformen aus der Weihnachtsbäckerei! Halbieren Sie eine große Kartoffel, drücken Sie die Plätzchenform hinein und schneiden Sie mit einem scharfen Küchenmesser an der Metallform entlang. So tragen Sie eine Kartoffelschicht ab – fertig ist der Stempel! Mit ihm lassen sich beliebige Papierhintergründe gestalten. Die organische Struktur sorgt für leichte Unregelmäßigkeiten, die das Endergebnis schön handmade aussehen lassen. Mit einem solchen Kartoffeldruck wird beispielsweise schlichtes Kraftpapier zu einer schönen Geschenkverpackung – probieren Sie es aus!

Wir von Treffpunkt Wagner wünschen Ihnen und Ihrer Familie viel Spaß bei der (Wieder-)Entdeckung Ihrer Wassermalfarben.

So findet Ihr Kind den richtigen Schulrucksack

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„Ich bin jetzt groß!“ Mit dem Übertritt in eine weiterführende Schule ist auch die Zeit der Schulranzen mit ihren Pferden, Astronauten und Piraten vorbei. Ihr Kind wird größer und auch die Ansprüche an den richtigen Begleiter im Schulalltag steigen. Wir zeigen Ihnen, worauf es bei einem guten Schulrucksack ankommt.

Den Eltern ist Funktionalität wichtig, den Kids die Coolness. Im besten Fall bringt man beide Komponenten zusammen und alle Beteiligten sind glücklich.

Haben Sie auch eine Messelatte im Türrahmen hängen, wo Ihr Kind mitverfolgen kann, wie es wächst? Dann werfen Sie mal einen Blick darauf: Seit der Einschulung sind mit Sicherheit einige Zentimeter vergangen! Der Schulranzen, den Ihr Nachwuchs bei der Einschulung bekommen hat, kann nur noch bedingt passen. Für die weiterführende Schule sollte Ihr Kind einen Schulrucksack bekommen, der ihn bis zum Schulabschluss begleiten kann. Die Modelle von Satch lassen sich durch ein flexibles System bei einer Körpergröße von 1,40 bis 1,80 Meter passgenau einstellen.

Aus dem Bergsport auf den Schülerrücken

Hat Ihr Kind in der Grundschule noch viele Bücher und Hefte im Klassenraum lassen können, muss zu Gymnasium oder Gesamtschule häufig viel Material mitgeschleppt werden. Um das Gewicht bestmöglich zu verteilen, haben sich die Entwickler von Fond of Bags Ideen aus dem Bergsport abgeschaut: Trägersysteme mit Beckengurten verlagern das Gewicht von den schmalen Kinderschultern auf den stabilen Beckenbereich und beugen Rückenschmerzen vor. Anatomisch geformte Träger verteilen den Druck und ein höhenverstellbarer Brustgurt entlastet zusätzlich.

Kids sind ständig unterwegs: Da wird zum Bus gerannt, direkt von der Schule geht es in den Skatepark oder zu Freunden. Bei so viel Bewegung ist die Polsterung des Schulrucksacks wichtig: Achten Sie auf atmungsaktive Materialien und ergonomische Ausarbeitung der Polster! Reflektierende Elemente sorgen dafür, dass Ihr Kind auch dann gut nach Hause kommt, wenn die Sonne schon untergegangen ist.

Foto „Schulrucksack_Satch_Highfive“: High five! Ergonomische Rucksäcke halten Kids beweglich.

Foto „Schulrucksack_Satch_Highfive“: High five! Ergonomische Rucksäcke halten Kids beweglich.


Trendige Modelle sind die Stars auf dem Schulhof

Es gibt Schulrucksäcke mit unterschiedlichen Volumen und verschiedenen Fachaufteilungen, zum Beispiel für Trinkflasche, Handy oder Frontfach für Fahrradhelm und Fußball. Auch die Designs sind vielfältig! Besonders angesagt sind gerade die hippen Modelle von Satch. Ob geometrische Formen, Sneaker-Look oder ausgefallene Farben – mit ihnen wird Funktionalität und Coolness spielend leicht verbunden!

In unseren Geschäften in Olching und Fürstenfeldbruck/Buchenau findet Ihr Kind seinen Liebling. Und dank der kompetenten Beratung durch die Mitarbeiter von Treffpunkt Wagner können Sie sicher sein, dass der Schulrucksack richtig auf den Rücken Ihres Kindes angepasst wird. Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch.

PS: Wussten Sie eigentlich, dass alle Schulranzen und Rucksäcke von Satch und Ergobag zu 100 Prozent aus upgecycleten PET-Flaschen  hergestellt sind? So bekommen Sie beim Kauf einer der Schultaschen das gute Gewissen gleich gratis dazu.

Darum ist Schreiben von Hand wichtig

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Von Hand schreiben, das ist doch von gestern. Viel wichtiger ist, dass die Kinder bereits in der Schule lernen, mit Smartphone, Tablet und Co. umzugehen. Schließlich ist die Zukunft digital und nicht analog! … Oder?Klar, Medienkompetenz und der richtige Umgang mit mobilen Endgeräten ist wichtig. Die Handschrift hat aber noch lange nicht ausgedient! Laut einer Studie zur „Relevanz der Handschrift im digitalen Zeitalter“, die von Stabilo im November 2016 durchgeführt wurde, schreiben knapp 80 Prozent der befragten Erwachsenen und über 93 Prozent der befragten Kinder mehrmals täglich mit der Hand. Und das ist gut so! Denn Schreiben von Hand verbessert die Merkfähigkeit. Das bestätigen die Umfragewerte: 87 Prozent der Eltern und 90 Prozent der Kinder sagen, dass sie sich Informationen besser merken können, wenn sie sie von Hand notiert haben.

Wir beraten Sie, welches Schreibgerät zu Ihrem Kind passt.

Wir beraten Sie, welches Schreibgerät zu Ihrem Kind passt.

Von Hand schreiben fördert die Kreativität
Kommunikationsfähigkeit, Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsbildung werden beim Schreiben von Hand gefördert. Wer Sätze aufs Papier zaubert, wird automatisch kreativer – so sagen auch 79 Prozent der Erwachsenen und 88 Prozent der befragten Kinder, dass ihnen bessere Ideen kommen, wenn sie von Hand schreiben. Außerdem fördert die Handschrift Feinmotorik, Koordination und ist ein authentischer Ausdruck der Persönlichkeit.
Ganz schön viele Pluspunkte! In der Praxis bemängeln jedoch viele Lehrkräfte das Schriftbild von Grundschülern und viele Schüler klagen darüber, nicht lange am Stück und unverkrampft schreiben zu können. Woran liegt das? Die grundlegenden motorischen Fähigkeiten, die für die Handschrift wichtig sind, erlernt ein Kind schon viel früher. Bewegungen, die den Gleichgewichtssinn fördern, Greifübungen und feinmotorische Aufgaben schulen die Bewegungsabläufe und erleichtern das Erlernen der Handschrift. Bei einigen Kindern kommen diese Aktivitäten, die bereits lange vor Schuleintritt geübt werden können, zu kurz. Dementsprechend schwerer tun sie sich später beim Schreiben Lernen.

Das richtige Schreibgerät finden
Wenn die Hand beim Schreiben weh tut, liegt das entweder am falschen Schreibgerät oder an der falschen Haltung – manchmal auch an beidem. Die gute Nachricht ist: Es gibt für jede Kinderhand den richtigen Stift. Auf dem Weg zur persönlichen Handschrift hat jedes Kindesalter seine eigenen Ansprüche, egal ob Rechts- oder Linkshänder. Der ergonomische Druckbleistift EASYergo 3.15 ist den anatomischen Gegebenheiten von Kinderhänden in der Vorschule angepasst und gibt mit seiner extradicken Mine Halt. Wir von Treffpunkt Wagner helfen Ihnen kompetent und mit Fachwissen, das richtige Schreibgerät für Ihr Kind zu finden. In unseren Geschäften in Olching und Fürstenfeldbruck zeigen wir Ihnen und Ihrem Kind gerne Praxisübungen, die Motorik und Sensibilität schulen.

Der Dreifingergriff für Links- und Rechtshänder.

Der Dreifingergriff für Links- und Rechtshänder.

Der Dreifingergriff
Der Dreifinger- oder Präzisionsgriff ermöglicht Ihrem Kind, Linien und Buchstaben gezielt, effektiv und sauber zu zeichnen und so eine klare Handschrift zu entwickeln. Beobachten Sie also Ihr Kind beim Malen und Zeichnen: Der Daumen sollte entspannt auf dem Stift liegen und stützen. Der Zeigefinger gibt den Ton an: Er führt aktiv und richtungsweisend. Der Mittelfinger dient als Steg, auf dem der Stift aufliegt. Geeignete Stifte unterstützen die richtige Entwicklung: Der Buntstift Easycolors von Stabilo fördert beispielsweise intuitiv die richtige Handhaltung schon beim Malen.

 

So können Sie unterstützen
Sie können viel tun, damit Ihr Kind möglichst leicht lernt, von Hand zu schreiben: Machen Sie mit ihm Greif-, Fang- und Balance-Spiele, gehen Sie gemeinsam nach draußen, toben und rennen Sie mit ihm. Auch wenn es noch nicht danach aussieht: All das fördert bereits die motorischen Grundlagen, die es später braucht. Zeichenübungen, die helfen Druck zu dosieren, Tempo zu steuern, Rhythmus zu finden und Formen zu üben, sind die Basis für eine gute Schreibmotorik. Laden Sie sich die kostenlosen Praxisübungen am Artikelende herunter und drucken Sie sie für Ihr Kind aus! Wer mehr für die Schlüsselkompetenzen der Schreibmotorik seines Kindes tun möchte, sollte in die Übungshefte „Die 4 Entdeckerfreunde“ von Stabilo hineinschauen! Hier gibt es clevere und spannende Übungen für Kinder – vom Kindergarten bis zur zweiten Klasse

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Fotogeschenk zum Mutter- und Vatertag

Fotogeschenk_Muttertag_Header
Sie haben Pflaster auf aufgeschlagene Knie geklebt, Tränen getrocknet, die weltbesten Spaghetti gekocht, Spiele gespielt, Geschichten vorgelesen, zu Sport und Freunden chauffiert, Grenzen gesetzt und Freiheiten gegeben – unsere Eltern! Mutter- und Vatertag sind gute Anlässe, ihnen mit einem besonderen Geschenk “Danke” zu sagen.

Fotogeschenk_Muttertag_Leporello_SemikolonMit Kindern wird alles anders – und man wird sie ein ganzes Leben lang nicht mehr los. Eltern begleiten und lieben uns ab dem Moment, in dem klar wird, dass wir es uns im Bauch unserer Mutter bequem gemacht haben. Als Babys und Kinder war für uns die Aufopferungsbereitschaft der Eltern selbstverständlich. Wir hatten Hunger oder volle Windeln, waren müde oder wollten bespaßt werden. Unermüdlich sorgten und kümmerten sich Mama und Papa um uns, zogen uns groß und entließen und schließlich in die große, weite Welt. Erst wenn wir selbst eigenverantwortlich handeln, vielleicht sogar eigene Kinder großziehen, wird uns wirklich bewusst, welche Arbeit unsere Eltern geleistet haben und was wir ihnen verdanken.

 

Fotogeschenk_Muttertag_FotostapelFotogeschenke sind für Mutter- und Vatertag ideal
Am schönsten ist es, wenn wir ihnen immer wieder zwischendurch zeigen, wie gerne wir sie haben. Wenn das auch bei Ihnen im Alltag oft untergeht, sind Mutter- und Vatertag schöne Anlässe, unseren Eltern “Danke” zu sagen. Muttertag ist dieses Jahr am 14. Mai, Vatertag am 25. Mai. Verschenken Sie statt Blumen doch mal Erinnerungen an gemeinsam verbrachte Zeit! Fotogeschenke bezaubern, weil man gemeinsam in alten Zeiten schwelgen kann.
Lassen Sie zunächst digitale Fotos von gemeinsamen Events, Urlauben oder Portraits im Polaroid-Stil entwickeln – viele Fotoservices bieten dieses besondere Format mittlerweile an. Häufig können Sie online Rahmen und Farbgebung individuell gestalten und so einen hippen Vintage-Charakter erzeugen. Vielleicht finden Sie in Ihrem Fundus ja auch noch echte Polaroidfotos aus Ihrer Kindheit, die Sie der Sammlung hinzufügen können!

Fotogeschenk_StempelSorgen Sie für Individualität!
Dank der Rahmen der Polaroids können Sie den Fotos ganz besondere, individuelle Noten geben: Hier ist Platz, Ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Schnappen Sie sich Permanentmarker, Masking-Tape und Stempel – diese Materialien finden Sie bei Treffpunkt Wagner – und entwickeln Sie die Fotos weiter. Bekleben Sie den Rand mit Wimpelgirlanden aus Masking-Tape, stempeln Sie kleine Motive direkt auf das Foto (gut trocknen lassen!), dekorieren Sie es mit Prägeband und fügen Sie in verschiedenen Schriftstilen kleine Botschaften hinzu.

 

 

Fotogeschenk_SpitznamenWas schreibe ich bloß?
In vielen Familien gibt es bestimmte Sprüche, Insider-Witze oder Kalauer, die immer wieder ausgepackt werden. Suchen Sie ein Bild, das gut dazu passt und schreiben Sie den Spruch mit einem Permanentstift in hübschem Handlettering direkt darauf. Hat Ihre Mutter/Ihre Schwester/Ihr Kind einen Spitznamen? Auch der kann auf einem hübschen Portrait verewigt werden. Gibt es besondere Rituale, wie beispielsweise den Kaffee immer um eine genaue Uhrzeit zusammen zu trinken oder immer ein ganz bestimmtes Lied gemeinsam zu hören? Schreiben Sie es auf. Je höher der Insider-Faktor, desto besser! Aber auch ein schlichtes “Ich hab dich lieb” rührt Ihre Eltern.

Fotogeschenk_Muttertag_Fotoboxen_SemikolonEin Zuhause für die Fotos finden
Die losen Fotos können Sie in Fotoboxen einsortieren, in Alben oder Leporellos einkleben. Besonders schöne Modelle gibt es von Semikolon – natürlich auch in unseren Geschäften in Olching und Fürstenfeldbruck. Bei den vielen fröhlichen Farben, unterschiedlichen Größen und Formaten wird jeder fündig. Sortieren Sie je nach Gusto die Fotos chronologisch, nach Farbgebung oder mixen Sie alle wild durcheinander. Jetzt muss das Fotogeschenk nur noch hübsch verpackt werden und pünktlich zum Mutter- oder Vatertag überreicht werden. Wir wünschen Ihnen noch viele weitere, schöne Erlebnisse gemeinsam mit Ihren Eltern!

Hochzeit: Sitzplan für Weltenbummler

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Die Hochzeits-Saison steht bevor und die zukünftigen Bräute und Bräutigame stecken schon mitten in den Vorbereitungen für das große Fest. Sie gehören dazu? Oder sind in der Helfer-Taskforce? Dann überraschen Sie die Hochzeitsgäste mit einem liebevoll selbstgebastelten Sitzplan! Hier wird Deko und Spiel verbunden, denn die Eingeladenen müssen selbst herausfinden, an welchem Tisch sie sitzen.
Dieser Do it yourself-Sitzplan für Ihre Hochzeit ist gleichzeitig schöne Deko und ein spannendes Suchspiel!

Folgen Sie Ihrem Faden, um Ihren Tischnamen zu erfahren!

Folgen Sie Ihrem Faden, um Ihren Tischnamen zu erfahren!

Dieser Sitzplan ist genau das richtige für Globetrotter, Weltenbummler und reisebegeisterte Pärchen, die gemeinsam die Welt entdecken. Lassen Sie an Ihrer Hochzeit Ihre Gäste an Ihrer Abenteuerlust teilhaben und entführen Sie sie an fremde Orte! Zumindest im übertragenen Sinne. Mit diesem Sitzplan platzieren Sie die Gäste an Tischen, die Sie nach verschiedensten Städten auf der Welt benannt haben. Die Besucher müssen dafür zuerst ihren eigenen Namen auf dem Sitzplan entdecken und dann einem Faden von ihrem Namen zu dem Ort folgen, dem sie zugeteilt sind. Nicht ganz einfach, wenn die Fäden kreuz und quer über die ganze Landkarte gespannt sind!
Zugegebenermaßen braucht dieser Sitzplan etwas Zeit, da alle Details in Handarbeit gefertigt sind und die Schnüre einzeln gespannt werden müssen. Aber Sie heiraten ja nur einmal im Leben und das Endergebnis lohnt sich – versprochen!

 

Tischkärtchen lassen sich gut zuschneiden...

Tischkärtchen lassen sich gut zuschneiden…

Die Anzahl der Gäste bestimmt die Größe des Sitzplans
Schaffen Sie im Vorfeld etwas Struktur: Wie viele Gäste werden kommen? Auf wie viele Tische sollen Sie verteilt werden? Wer soll mit wem zusammensitzen? Nach diesen Infos richten Sie Ihren Sitzplan aus. Die Anzahl der Tische entspricht der Anzahl der “Reiseziele” auf der Karte. Die Anzahl der Gäste muss bei der Verteilung und Größe der Namenskärtchen auf dem Rahmen beachtet werden (im Beispiel von Treffpunkt Wagner finden 80 Gästenamen auf einem A0-großen Fotokarton Platz).
Stehen diese Informationen fest, können Sie dazu eine passende Landkarte und Hintergrundpapier besorgen: Je mehr Gäste Sie einladen, desto größer sollten Karte und Papier sein, damit das Endprodukt nicht zu kleinteilig wird. Die beiden Papiere (cremeweiß und grau) sollten deutlich größer als die Karte sein und aus stabilem Fotokarton bestehen. Schneiden Sie beide so zu, dass zwei großzügige Rahmen um die Landkarte herum entstehen und kleben Sie die drei Elemente mittig übereinander.

...und mit Handlettering schön beschriften.

…und mit Handlettering schön beschriften.

Die Namenskärtchen mit Handlettering gestalten
Schneiden Sie jetzt kleine Namenskärtchen zu. Besonders schön wirken zwei verschiedene Farbtöne, welche die Farbgebung der Karte aufgreifen. Wenn Sie sich wie wir für eine Landkarte im Vintage-Stil entscheiden, eignen sich beispielsweise Elfenbein und Perlweiß. Sie sparen sich Arbeit, wenn Sie vorgefertige Tischkarten (zum Beispiel von Knorr Prandell) einfach achteln. Setzen Sie dann je einen Gästenamen auf ein Kärtchen – besonders schön wird es, wenn Sie Handlettering-Elemente dafür verwenden. Verteilen Sie die Kärtchen danach auf den grauen Rand um die Karte und kleben Sie sie fest.

“Luftballons” aus Papier
Auch den äußeren Rand können Sie im Weltenbummler-Look gestalten. Dekorieren Sie den hellen Karton zum Beispiel mit einem Stempel von Heyda! Damit fliegt ein kleines Brautpaar im Heißluftballon über das Papier. Basteln Sie passend dazu kleine “Luftballons” aus Papier. Stanzen Sie aus grauem Papier Herzen aus und nähen Sie ein Stück Dekoschnur an. Verteilen Sie die kleinen Luftballons am Rand um den Stempel herum, und kleben Sie sie fest – jetzt sieht es so aus, als ob das Brautpaar inmitten vieler Herzchen-Luftballons den Flitterwochen entgegenfliegen würde.
Damit auch die Gäste mit etwas schlechteren Augen sofort sehen können, wo sie sitzen, sollten Sie die Städtenamen hervorheben: Schreiben Sie die Namen auf Aufkleber und platzieren Sie diese direkt neben den Städten auf der Weltkarte – so gibt es keine Unklarheiten.

Jeder Name und jede Stadt, nach der ein Tisch benannt ist, bekommt einen Nagel. An ihnen werden die Dekoschnüre gespannt.

Jeder Name und jede Stadt, nach der ein Tisch benannt ist, bekommt einen Nagel. An ihnen werden die Dekoschnüre gespannt.

Jetzt wird gehämmert!
Kleben Sie das gesamte Konstrukt auf einen stabilen Hintergrund – zum Beispiel eine Pinnwand, einen starken Karton oder sogar Holz. Diese Fixierung ist sehr wichtig: Nur so können die Stecknadeln, die Sie jetzt an jedem Namen und den verschiedenen Städten einhämmern, gut halten. Spannen Sie nun verschiedenfarbige Dekoschnüre von den Namen zu den Orten, an deren gleichnamigen Tischen Ihre Gäste sitzen sollen. Sobald von jedem Namen zu einem Ort eine Schnur gespannt wurde und ein Fadennetz die Karte überzieht, ist der Sitzplan fertig.
Platzieren Sie an Ihrem großen Tag den Sitzplan an einer Wand oder auf einer Staffelei im Eingangsbereich der Eventlocation. So können Ihre Gäste gleich zu Beginn entdecken, an welchem Reiseziel sie heute Abend speisen werden.
Eine passende Weltkarte und stabiles Hintergrundmaterial müssten Sie an anderer Stelle besorgen – alle Dekomaterialien für diesen Sitzplan finden Sie aber natürlich in unseren Geschäften in Olching und Fürstenfeldbruck. Wir von Treffpunkt Wagner wünschen Ihnen viel Spaß bei den Hochzeitsvorbereitungen, eine schöne Zeremonie und ein rauschendes Fest!

Auf einer Staffelei ist der Sitzplan für die Gäste auf Augenhöhe.

Auf einer Staffelei ist der Sitzplan für die Gäste auf Augenhöhe.

Bestseller-Autor Klaus-Peter Wolf im Interview

Ostfrieslandkrimi-Autor Klaus-Peter Wolf

Ostfrieslandkrimi-Autor Klaus-Peter Wolf

Seine Kollegen nennen ihn „den letzten Dinosaurier“, weil der Ostfriesenkrimi-Autor alle seine Romane mit Füller auf Papier entwirft. Sein neuester Roman „Ostfriedentod“ ist gerade erschienen und hat prompt die Bestsellerlisten gestürmt. Uns von Treffpunkt Wagner erzählt er, worin für ihn der Zauber seiner ganz analogen Schreibkunst liegt.

Herr Wolf, wo schreiben Sie am liebsten?
Bei mir zu Hause. Wir haben eine überdachte Terrasse mit Strandkorb, wenn der Regen auf das Dach prasselt und ich eine heiße Tasse Tee neben mir stehen habe, genieße ich das Schreiben besonders. Allerdings bin ich für meine Lesungen sehr häufig unterwegs, dann schreibe ich, wo es gerade passt: Im Zug, im Café, in Hotels …
Lenkt Sie dort nicht die Umgebung ab?
Nein, überhaupt nicht. Ich glaube, dass ein Computer mich viel mehr ablenken würde. Menschen laufen an mir vorbei, unterhalten sich, Kinder rufen nach ihrer Mama … Das nehme ich gar nicht mehr wahr, wenn ich in meiner Geschichte versinke. Manchmal sprechen mich Fans an und bitten um ein Autogramm oder eine Signatur. Die gebe ich dann natürlich und wechsle noch ein paar Sätze mit ihnen – bleibe aber trotzdem innerlich bei meinem Roman und kann sofort danach dort weitermachen, wo ich gerade aufgehört habe.
Warum denken Sie, dass der Computer ablenkt?
Ich schreibe alle meine Romane mit der Hand. Das hat den Reiz, dass ich alles andere um mich herum ausblende – es gibt nur das Papier, den Füller und mich. Bei einem Computer trudelt hier eine Mail ein, man checkt dort nochmal Facebook oder recherchiert schnell etwas. So kommt – wenn manchmal auch unbewusst – eine Kopierkultur zustande, die ich für mich nicht möchte. Bei manchen Autorenkollegen kann ich herauslesen, wenn sie im Internet etwas recherchiert haben: Der Textfluss ist anders, die Sprache verändert sich leicht … Wenn ich allerdings mit dem Papier und meinem Stift alleine bin, nutze ich nur meine eigene Inspiration und Erinnerung. Dabei handelt es sich dann auch um einen Filter für die Geschichte, sie ist “wie von mir verdaut” – aber durch nichts anderes beeinflusst.
Wie entwickeln Sie eine Geschichte?
Die entsteht von alleine. Ich fange einfach an und dann entwickelt der Stift ein Eigenleben: Ich habe häufig das Gefühl, dass ich dem Füller beim Schreiben zuschaue. Dann denke ich “In dem Füller steckt aber eine gute Geschichte”. Oft kann ich es gar nicht erwarten wie es weitergeht!
Wie geht es mit dem Roman weiter, wenn er handschriftlich auf Papier steht?
Von Hand zu schreiben, ist Luxus für mich. Wenn ein Roman auf dem Block fertig ist, lese ich ihn mir selbst vor und lasse dabei ein Diktiergerät laufen. Häufig fallen mir hier schon sprachliche Kleinigkeiten auf, die beim ersten Schreiben unbemerkt geblieben waren. Das Band bekommt dann meine treue Sekretärin, die die Fleißarbeit des Abtippens übernimmt. Dann wiederum geht die gedruckte Form an mich zurück, ich gebe ihr noch einmal einen Formschliff.
Ist handschriftliches Schreiben nicht viel langsamer als Tippen?
Ich glaube nicht. Aber vielleicht ist es bedächtiger.
Schmerzt Ihnen denn nicht manchmal die Hand vom vielen Schreiben?
Ich hatte in den letzten Jahren drei Mal eine Sehnenscheidenentzündung. Mein letzter Roman war über 800 handschriftliche Seiten lang und in der Endphase habe ich wie wild geschrieben – schon war es passiert. Aber das ist einfach meine Art von Berufsrisiko, damit muss ich leben.
Bevorzugen Sie bestimmtes Papier oder einen bestimmten Füller?
Ich bekomme sehr viel geschenkt. Im Moment schreibe ich zum Beispiel in eine leinengebundene Kladde, die ich von Fans bekommen habe. Manchmal wird es auch sehr emotional: Da überreichte mir eine Frau den Kolbenfüller ihres verstorbenen Mannes mit den Worten “Er hätte sich gefreut, wenn Sie ihn benutzen würden.” Das hat mich sehr gerührt. Autogrammkarten und Bücher signiere ich aber mit einem Kugelschreiber, damit nichts verschmiert.
Was sagen Ihre Leser dazu, wenn Sie ihnen erzählen, dass die Romane von Hand entworfen sind?
Ich habe auf jeder Lesung meinen Block mit dabei. Ich frage: “Wollen Sie den neuen Roman sehen?” und halte ihn hoch. Da geht immer ein Raunen durchs Publikum, die meisten Leser finden das ganz toll. Vielleicht weckt es Wünsche oder Sehnsüchte in ihnen, auch selbst wieder häufiger einen Stift in die Hand zu nehmen und nicht den ganzen Tag am Computer zu sitzen.
Ist Ihnen einmal ein Block verloren gegangen?
Ja, darüber hat meine Frau Bettina Göschl sogar ein Lied geschrieben! Es heißt “Wo ist mein Ostfriesenmoor?”. Wir waren an einem Abend bei unserem Nachbarn Peter Grendel eingeladen, er spielt seit jeher auch in meinen Romanen eine Rolle. Ich habe meinen Block mitgenommen, weil ich stolz mein fertiges Werk präsentieren wollte. Dann war der Block auf einmal weg. Er blieb unauffindbar, bis Peter Grendel ihn mir eine Woche später wiedergab – er hatte sich den Roman in Ruhe durchgelesen. Ansonsten trage ich meinen Block aber immer bei mir, egal wo ich bin. Er ist wie eine Art Körperteil für mich geworden.

Am 16. Februar erschien Klaus-Peter Wolfs neuer Roman „Ostfriesentod“. Es ist der elfte Band der Ostfriesenkrimi-Reihe, der sich wie viele seiner Vorgänger sofort auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste katapultierte. Der erste Teil „Ostfriesenkiller“ wurde bereits verfilmt und wird am 1. April 2017 um 20:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Klaus-Peter Wolf lebt in Norden (Ostfriesland) und ist in ganz Deutschland für Veranstaltungen und Lesereisen unterwegs.
Sie wollen es dem Autor gleichtun und wieder auf Papier schreiben? In unseren Geschäften in Olching und Fürstenfeldbruck finden Sie eine große Auswahl an Notizbüchern, Collegeblöcken und Kladden, zum Beispiel von Brunnen. Vielleicht entsteht in ihnen ja der nächste Bestseller …?

Notizbücher aus Müslikartons gestalten

Notizbuch_Header
Diese schönen Upcycling-Notizbücher waren in ihrem früheren Leben mal Müslipackungen. Mit ein bisschen Kreativität und dem richtigen Dekomaterial wird im Handumdrehen aus dem Wegwerfprodukt ein liebevoll und individuell gestaltetes Büchlein. Wir verraten Ihnen, wie das geht!
Notizbuch_Ueberblick
Die Notizbücher punkten gleich auf ganz unterschiedlichen Linien: Sie sind selbstgemacht, lassen sich individuell nach unserem Geschmack gestalten und haben außerdem eine grüne Seele, denn sie sind aus alten Müslikartons. Sobald Sie Ihre Cornflakes leergeknuspert haben, können Sie loslegen: Laden Sie sich die Anleitung am Ende des Artikels herunter und basteln Sie Ihren ersten Rohling. Wenn das Grundgerüst steht, kommt die Kür: Auf der grauen Pappe können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Maskingtape, zum Beispiel von Heyda, gibt es zu vielen verschiedenen Themen und in unterschiedlichsten Farben. Zurückhaltende Pastelltöne oder edlere Farben wie Gold und Silber wirken erwachsen und aufgeräumt – buntes Maskingtape mit Girlanden oder buntem Konfetti darauf lassen einen verspielten Eindruck entstehen.
Gestalten Sie das Notizbuch mit Ihren eigenen Schriftzügen
Besonders persönlich wird es, wenn Sie das Notizbuch mit Ihrer eigenen Handschrift individualisieren: Nutzen Sie Handlettering-Elemente ((ggf. LINK zu Artikel „Handlettering: Schöne Schreibkunst)), um schöne Sprüche auf das Büchlein zu zaubern. Besonders gut klappt das, wenn Sie mit Bleistift den Schriftzug vorzeichnen und dann mit Fineliner die Skizze final überarbeiten. Genauso können Sie auch bei einem Bleistift oder dunklen Graphitstift aus dem Künstlerbedarf von Treffpunkt Wagner bleiben – graue Schrift auf grauem Untergrund kann sehr edel und schön aussehen.

Notizbuch_Buchstabenstempel
Auf die Stempel, fertig, los!
Weitere tolle Dekoelemente sind Stempel in unterschiedlichsten Formen: Mithilfe von Buchstabenstempeln können Sie das Upcycling-Notizbuch personalisieren. Längliche Ornamentstempel lassen Endlosmuster als Banderole entstehen und Stempel mit Sprüchen verbreiten jede beliebige Botschaft. Seien Sie auch bei den Stempelfarben kreativ! Stempeln Sie weiß auf schwarzem Untergrund oder stimmen Sie die Farbe auf die hübschen Dekoschnüre (hier von Knorr Prandell) ab! Lassen Sie sich in Sachen Gestaltung von unserer Bildergalerie inspirieren und von unseren Mitarbeitern in unseren Geschäften in Olching und Fürstenfeldbruck beraten – wir stehen Ihnen gerne zur Seite.

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Nehmen Sie das Notizbuch überall mit!
Das Schöne an Notizbüchern ist doch, dass sie in jede Tasche passen. Machen Sie Ihr selbstgestaltetes Büchlein also zu Ihrem ständigen Begleiter und notieren Sie sich darin schöne Begebenheiten, berührende Zitate – oder auch ganz banal Ihre Einkaufsliste. Vielleicht wird das selbstgebastelte Upcycling-Notizbuch ja auch Ihr neues Bullet Journal ((ggf. LINK zu Artikel „Kreative Ordnung: Bullet Journaling“)) oder Reisetagebuch ((ggf. LINK zu Artikel „Die perfekte Urlaubsbegleitung: Mein Reisetagebuch“)) ? Alles ist möglich. Und sammeln Sie vorsichtshalber schon mal weitere Müslikartons – Nudelpackungen oder Zwiebackkartons eignen sich natürlich genauso – denn so ein Notizbuch ist ganz schön schnell vollgeschrieben!

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Individuelle Geschenktüten basteln

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Das sind Glücksmomente: Wenn wir Geschenke finden, die wie Faust aufs Auge zum Beschenkten passen. Und das sind Pechmomente: Wenn wir feststellen müssen, dass das Geschenk so unförmig ist, dass wir es unmöglich schön verpacken können. Mit selbst gefalteten Geschenktüten entkommen Sie dem Dilemma! Hier passt jedes Geschenk hinein.


Deko, Tassen, Schmuck … Viele beliebte Gegenstände zum Verschenken haben eine Gemeinsamkeit: Sie lassen sich nur schwer verpacken. Sobald es sich um ein Geschenk handelt, dass nicht rechteckig und flach ist, sind wir in der Regel schon überfordert. Die Verpackungsergebnisse reichen dann von witzig-spontan bis hin zu unbeholfen-misslungen.

Kleine Wimpelketten....

Kleine Wimpelketten….

Diese Falttasche wird jedem Geschenk gerecht
Lösen Sie sich von dem Gedanken, dass das Geschenkpapier den Gegenstand fest umschließen müsste. Geschenktüten lassen sich perfekt auf die Größe des Präsents anpassen, individuell gestalten und sehen richtig schick aus. Laden Sie sich einfach die Bastelanleitung von Treffpunkt Wagner am Ende des Textes herunter oder erfahren Sie in unserem Videotutorial, wie Sie einen Rohling aus Geschenkpapier falten können.

 

 

 

....und witzige Aufkleber sind schöne Deko-Elemente

….und witzige Aufkleber sind schöne Deko-Elemente

Die Deko macht die Geschenktüte individuell
Falls es mal richtig schnell gehen muss: Mit schönem Geschenkpapier, zum Beispiel von Stewo, sieht die Tüte auch blanko gut aus. Richtig persönlich wird es, wenn Sie die Falttasche noch weiter verzieren. Bekleben Sie das Papier mit Maskingtape, binden Sie schöne Dekobänder drumherum, hängen Sie eine handgeletterte Botschaft an die Tüte …
Eine große Auswahl an schönem Geschenkpapier und viele verschiedene Bastelmaterialien gibt es in unseren Geschäften in Olching und Fürstenfeldbruck. Wer weiß, vielleicht finden Sie bei uns auch das zu verpackende Geschenk!

Hier finden Sie eine Video-Anleitung

 

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Handlettering: Schöne Schreibkunst

Handlettering - schöne Schreibkunst

Handlettering – schöne Schreibkunst

Mehr als einfache Buchstaben auf Papier: Schreiben kann Kunst sein! Handlettering liegt im Trend. Die Schreibkunst ist aber nicht nur etwas für schicke Menütafeln in hippen Cafés, auch im “Hausgebrauch” macht Lettering eine richtig gute Figur.

Zur Beruhigung vorab: Mit ein bisschen Übung kann jeder schöne Buchstaben zaubern. Das Schöne am Handlettering ist, dass aus simplen Wörtern oder kleinen Sätzen auf einmal ein kleiner Schatz mit viel Persönlichkeit und Individualität wird. Es kommt nicht – wie beispielsweise in der klassischen Kalligrafie – auf perfekte Gleichmäßigkeit an, sondern auf den handgemachten Charakter. Wir widmen jedem einzelnen Buchstaben unsere Aufmerksamkeit, dürfen Schriftstile mixen und mit kleinen Detailzeichnungen den Schriftzug aufpeppen.

Wo die Vielfalt regiert: Experimentieren Sie beim Handlettering mit versch. Papieren, Schreibgeräten und Schriftarten!

Wo die Vielfalt regiert: Experimentieren Sie beim Handlettering mit versch. Papieren, Schreibgeräten und Schriftarten!


Handlettering: Tipps zum Start

Alles ist erlaubt, die Individualität steht im Vordergrund. Damit Sie aber nicht gleich entmutigt das Handtuch werfen, falls Ihre ersten Entwürfe nichts mit den hübschen Lettering-Fotos auf Instagram oder Pinterest gemein haben, gibt es von uns ein paar Tipps zum Start:

 

 

 

Die Mechanical Pencils von Rotring zeichnen sehr präzise.

Die Mechanical Pencils von Rotring zeichnen sehr präzise.

Welche Materialien passen zu Ihnen?
Handlettering kann man mit jeder beliebigen Art von Stift betreiben. Probieren Sie sich aus mit einem simplen Kugelschreiber, Bleistift, Fineliner, … Sie werden schnell herausfinden, mit welchem Schreibgerät Sie am besten zurechtkommen. Besonders gut gefallen uns bei Treffpunkt Wagner die Feinminenstifte von Rotring, da sie extrem präzises Zeichnen ermöglichen.
Auch das Papier spielt eine wichtige Rolle: Grobkörniges Papier kann den Schreibfluss behindern, auf beschichteten Papier halten Flüssigkeiten wie Tinte eher schlecht. Helle Schrift auf dunklem Papier kann tolle Effekte erzeugen, sehr dickes Papier sorgt für einen edlen Charakter.

 

Schwungübungen verfeinern das Schriftbild

Schwungübungen verfeinern das Schriftbild

Übung macht den Meister
Nur wenige Naturtalente können von Haus aus tolle und gleichmäßige Schriftzüge erstellen. Um ein Gefühl für die Charaktereigenschaften des Stifts zu bekommen, eignen sich Schwungübungen. Zeichnen Sie Striche, Linien oder Wellen auf ein Übungspapier in Reihen und versuchen Sie, dabei so gleichmäßig wie möglich zu arbeiten.
Nehmen Sie sich danach ein zweites Übungsblatt vor und schreiben Sie ein und das gleiche Wort in verschiedensten Schriftformen so häufig auf das Blatt, bis dieses voll ist. Denken Sie dabei nicht zu viel nach, sondern probieren Sie so viel wie möglich aus: Schreibschrift, Druckbuchstaben, perspektivisch verzogene Buchstaben, arbeiten Sie mit Strichen oder Punkten … Dabei werden Sie Schriftarten entdecken, die Ihnen besonders gut gefallen und die es wert sind, weiterentwickelt zu werden.

Zeichnen Sie ein Raster vor, um ein gleichmäßiges Schriftbild zu planen - so wirkt das Endprodukt harmonisch!

Zeichnen Sie ein Raster vor, um ein gleichmäßiges Schriftbild zu planen – so wirkt das Endprodukt harmonisch!

Mit Planung geht es leichter
Wenn Sie sich an Ihrem ersten richtigen Schriftzug versuchen möchten, wählen Sie lieber nur ein Wort oder wenige Wörter, anstatt eines langen Zitats und arbeiten Sie eher kleinformatig. So fällt es leichter, den Platz sorgsam und gleichmäßig einzuteilen und Sie laufen weniger Gefahr, dass am Ende des Papiers noch ganz viel Satz übrig ist …
Möchten Sie den Schriftzug mittig auf das Papier setzen, messen Sie das Blatt aus und zeichnen Sie mit einem Lineal einen Kasten, in dem Sie arbeiten möchten. In diesen Kasten sollten Sie ein gleichmäßiges Raster setzen, das Ihnen je nach Buchstabenanzahl den Platz für die einzelnen Zeichen anzeigt – so wird das Endergebnis schön harmonisch.

 

 

Ein Wort in vielen Variationen ist eine tolle Übung!

Ein Wort in vielen Variationen ist eine tolle Übung!

Feine Vorskizzen
Mit einem Bleistift oder Feinminenstift können Sie nun ans Skizzieren gehen. Zeichnen Sie die Buchstaben auf und achten Sie darauf, nur ganz leicht den Stift auf das Papier zu drücken – falls Sie später etwas ausradieren müssen, bleiben so keine unschönen Druckspuren zurück. Die Kombination von verschiedenen Schriftarten in unterschiedlichen Zeilen erzeugt schöne Effekte: Dicke, schwere Buchstaben können mit federleichter, dünner Handschrift kombiniert werden. Unterschiedliche Schriftgrößen heben zudem einzelne Wörter bewusst hervor. Wenn Sie mit der Skizze zufrieden sind, können Sie an den Feinschliff gehen: Verstärken Sie die Buchstaben mit dem Feinminenstift noch einmal oder überdecken Sie die Skizze mit Finelinern oder Kalligrafie-Füllern wie beispielsweise den Art Pen von Rotring. Lassen Sie das Ganze gut trocknen und radieren Sie später die Rasterlinien aus.

 

Doodles ergänzen fanasievoll den Text

Doodles ergänzen fanasievoll den Text

Doodles: Raffinierte Dekoelemente im Handlettering
Mit ” Doodles” bezeichnet man im Englischen kleine Dekoelemente wie Banner, Pfeile oder Girlanden. Sie ergänzen und umspielen den Schriftzug, betonen einzelne Wörter oder dienen als Platzhalter. Auch hier gilt: Ausprobieren! Ähnlich wie bei den verschiedenen Schriftarten können Sie auf einem Übungsblatt beispielsweise Pfeile verschiedenster Art entwerfen und dann die schönsten Exemplare in den Lettering-Schriftzug übernehmen. Handlettering-Techniken und Doodles lassen sich übrigens wunderbar auch für schön gestaltete Seiten im Bullet Journal oder fürs Filofaxing verwenden!
Wem einmal die Ideen für Schriftarten oder Doodles fehlen sollte: Einfach Google oder Pinterest fragen. Im Internet finden sich viele verschiedene kreative Anregungen, von denen Sie sich inspirieren lassen können. Das richtige Handwerkszeug zur Umsetzung all Ihrer Ideen finden Sie natürlich in unseren Geschäften in Olching und Fürstenfeldbruck. Gerne beraten wir Sie, welche Schreibgeräte sich für Sie eignen.

Wie wird Tinte hergestellt

Tintenherstellung

Tintenherstellung

Sie begleitet uns täglich und ist immer dabei, wenn es um wichtige Momente geht: Tinte! Egal ob beim Unterschreiben eines Kaufvertrages, beim Schreibenlernen in der Schule oder bei der Unterzeichnung des Arbeitsvertrags – Tinte ist häufig im Spiel, wenn es um das Festhalten von Informationen auf Papier geht. Dennoch wissen nur die wenigsten, woraus Tinte eigentlich besteht.

Nicole Jathe von Pelikan steht Treffpunkt Wagner in Fragen “Tintenherstellung” Rede und Antwort. Das Unternehmen produziert seit über 175 Jahren Tinte und ist Profi auf dem Gebiet – “Tinte ist schließlich Teil unserer DNA”, erwähnt Nicole Jathe bereits zu Anfang des Interviews.
Tinte besteht zu großen Teilen aus Wasser. Hinzukommen “Feuchthaltemittel, Konservierungsstoffe, Additive”, zählt die Expertin auf. Tinte-Produzenten wie Pelikan müssen sich an gesetzliche Vorgaben halten, denn die Tinte soll “für jeden Verbraucher völlig unbedenklich verwendbar sein und die Freude an der Tintenfarbe im Vordergrund stehen”, so Jathe. Denn nur wenn die Hersteller “eine leuchtend, attraktive Tintenfarbe” produzieren, kann diese den Nutzer begeistern.
Dokumentenechte Tinte muss zudem farblich stabil sein, um nicht zu verblassen. Denn nur wenn die Tinte stabil ist, kann sie Alterung und starke UV- Bestrahlung aushalten. Dazu müssen spezielle Zusatzstoffe eingesetzt werden, da die Tinte sonst leicht in der Sonne verblasst: “Man möchte eine möglichst lange Lagerdauer erreichen, ohne zu viele Konservierungsmittel einzusetzen” erläutert Nicole Jathe.

Welche Schritte sind notwendig, um aus den Rohstoffen die Tinte zu produzieren?
Die Produktionsschritte sind je nach Tinte etwas unterschiedlich. Hersteller hüten das Geheimnis der genauen Rezeptur wie einen Schatz – schließlich soll niemand so schnell die dunkle Flüssigkeit “nachbrauen” können. Generell lässt sich jedoch sagen, dass die einzelnen Bestandteile im Wasser aufgelöst werden. Manche von ihnen werden vorher noch speziell wärmebehandelt. Nachdem die Tinte fertig gemischt ist, muss diese oftmals noch gefiltert oder weiter gelagert werden. “Die Lagerung kann dabei schon einige Tage dauern, bevor die Tinte in die Abfüllung übergeben werden kann”, erklärt uns die Tintenexpertin.

Die Edelsteintinte "Jade" von Pelikan

Die Edelsteintinte “Jade” von Pelikan

Was unterscheidet Edelsteintinte von herkömmlicher Tinte?
Der größte Unterschied liegt in der Rezeptur und der Verwendung spezieller Rohstoffe. Denn für die Edelsteintinte wurde eine neue Formel erstellt, sodass “durch bestimmte Rezepturbestandteile der Tintenfluss sehr gut abgestimmt ist und so ein außergewöhnlich weiches Schreibgefühl entsteht”. Der Name Edelsteintinte kommt nicht von ungefähr: Die Tintenfarben ähneln denen von Edelsteinen. Spahir, Quartz und Topaz sind nur ein paar der vielen schönen Farben. Das genaue Herstellungsverfahren und Rezept bleiben natürlich auch Betriebsgeheiminis, wiederholt Jathe.
Egal, ob Sie einen Brief, einen Liebesbrief schreiben möchten oder in den Trend Handlettering  schnuppern möchten – genießen Sie doch einfach die Beratung in unseren Geschäften in Olching und Fürstenfeldbruck und testen Sie Tintenfarben, Papier und viele verschiedene Schreibgeräte.

Briefumschläge selbst falten – mit Videotutorial

Briefumschlag_Header

Briefe sind etwas Tolles. Jeder freut sich über ein paar handgeschriebene Zeilen im Briefkasten, vor allem in Zeiten von Email, Whatsapp und Co. Wenn Sie sich also die Zeit nehmen, Ihren Lieben einen Brief zu schreiben – warum nicht gleich einen passenden Briefumschlag dazu basteln? So wird Ihre Nachricht gleich noch persönlicher und liebevoller.

“Die inneren Werte zählen”. Das stimmt natürlich! Aber wenn das äußere Erscheinungsbild ebenso hübsch anzusehen ist, haben wir in der Regel auch nichts dagegen. Ein handgeschriebener Brief wird noch persönlicher, wenn Sie einen passenden Umschlag dazu basteln. Schauen Sie sich einfach das Video-Tutorial von Treffpunkt Wagner an oder laden Sie sich die Bastelanleitung als PDF herunter – diese finden Sie am Ende des Textes. Es geht ganz leicht!

 

Handlettering macht den Umschlag noch schöner

Handlettering macht den Umschlag noch schöner

Wählen Sie den Briefumschlag speziell für den Empfänger aus

Ganz individuell wird es, wenn Sie das Motiv des Umschlags speziell für den Adressaten aussuchen. Hat der Empfänger bestimmte Lieblingsfarben oder Muster? Gehen Sie auf seine Vorlieben ein. Ist er ein Musikfan? Dann könnten Sie den Umschlag aus Notenpapier basteln. Auch Upcycling-Varianten des Briefumschlags sind denkbar: Schöne alte Kalenderblätter oder Fotoseiten aus gelesenen Magazinen können wunderbar als Briefumschläge weiterverwendet werden. Mit dem Umschlag können Sie auch kleine Signale senden: Schreiben Sie beispielsweise einen Liebesbrief an Ihren Angebeteten oder Ihre Traumfrau, erzeugen Motive wie Blumen oder Herzen eine romantische Stimmung. Achten Sie aber bitte darauf, dass die Grammatur des Papiers nicht zu hoch ist – schwere Papiere neigen beim Knicken dazu, aufzubrechen und eine unschöne Kante zu erzeugen.

 

Auch Stadtpläne eignen sich als hübsches Inlay.

Auch Stadtpläne eignen sich als hübsches Inlay.

Vorsicht beim Versand mit der Post

Einen Nachteil haben unsere hübschen, bunten Briefumschläge: Möchte man sie per Post verschicken, kosten sie manchmal mehr. Das liegt daran, dass die Post ihre Verfahren automatisiert hat – werden beispielsweise Adresse oder aufgedruckte Strichcodes unlesbar, müssen Sie mehr als das übliche Porto zahlen. Die Regelungen dazu sind nicht ganz einheitlich: Weißes und pastellfarbenes Papier ist normalerweise unproblematisch. Wenn Sie sich unsicher sein sollten, wie Sie einen Brief frankieren müssen, fragen Sie am besten direkt bei Ihrem Postamt nach. Nutzen Sie ansonsten die selbstgebastelten Umschläge, wenn Sie Ihren Brief direkt übergeben können, als Beigabe zu einem Geburtstagsgeschenk beispielsweise.

 

Umschläge können subtile Botschaften vermitteln

Umschläge können subtile Botschaften vermitteln

Verfeinern Sie Ihren Umschlag nach Gusto

Werden Sie kreativ: Sie können Ihren Briefumschlag weiter verschönern, indem Sie ihn mit Maskingtape verzieren, Handlettering-Elemente auftragen oder ihn schön bestempeln. Schöne Papiere in vielen verschiedenen Designs und Dekomaterial finden Sie in unserem Geschäften in Olching und Fürstenfeldbruck. Kommen Sie vorbei!

Bastelanleitung_Briefumschlag

Bastelanleitung_Briefumschlag

Die Geschichte des Alphabets

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Reisen Sie mit uns in die Vergangenheit: Wir versetzen uns ins alte Ägypten, einige tausend Jahre vor Christus. Hier wurde der Grundstein dafür gelegt, dass Sie diesen Text lesen können. Hier entwickelte sich, langsam und mit verschiedenen Umwegen, das Alphabet bis hin zu der Form, die wir heute kennen.

Wann, wie und wo wurde das Alphabet erfunden? Es ist nicht einfach, diese Geschichte zu erzählen, denn viele Spuren verlaufen im Sande. Von den verschiedenen Variationen unterschiedlichster Schriften wurden manche Elemente weiterentwickelt und andere nicht. Es ist umstritten, in welchem Land genau die ältesten Schriftzeichen entwickelt wurden und wie alt sie sind – viele Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass die älteste Schrift ab dem 4. Jahrtausend v. Chr. in Mesopotamien erfunden wurde.

Diese ersten Schriftformen haben wenig mit dem Alphabet zu tun, das wir heute kennen. Stilisierte Piktogramme erinnerten zunächst an Zeichnungen, bevor sie von der mesopotamischen Keilschrift abgelöst wurden: Senkrechte, waagrechte und schräge Keile konnten im Vorderen Orient zum Schreiben mehrerer Sprachen verwendet werden. Ähnlich alt sind die bekannten Hieroglyphen, die im alten Ägypten verbreitet waren. Sowohl die mesopotamische Keilschrift als auch die ägyptischen Hieroglyphen sind gut dokumentiert und waren im Nahen Osten wohlbekannt und weit verbreitet. Es gibt Hinweise darauf, dass die Keilschrift bereits Eigenschaften des Alphabets aufwies – jedoch entwickelte sich diese Form vermutlich nicht weiter.

Der Unterschied zwischen “falschen” und “echten” Alphabeten

Um 2.700 v. Chr. taten die alten Ägypter erste Schritte in Richtung Alphabet: Sie entwickelten einen Satz von 22 Hieroglyphen, welche die Konsonanten ihrer Sprache wiedergaben und ein 23. Zeichen, das vermutlich für Vokale am Anfang und Ende eines Wortes stand. Trotzdem war waren sie kein echtes Alphabet, da sie einzelne Sprachausdrücke wiedergaben und nicht das Lautinventar einer gesprochenen Sprache abbildeten.

Das erste echte Alphabet wurde um etwa 2.000 v. Chr. von semitischen Arbeitern in Zentralägypten entwickelt. Sie nutzten die vorhandenen ägyptischen Konsonantenzeichen und fügten weitere Hieroglyphen dazu, sodass sie insgesamt über etwa 30 Zeichen verfügten. Wir wissen nicht genau, ob die Zeichen für Konsonantenfolgen oder ganze Lautfolgen standen oder sie schon nach Gegenständen benannt wurden, die mit dem gleichen Buchstaben begannen – diese als Akrophonie bezeichnete Methode wird als erster Schritt auf dem Weg von einer Zeichenschrift zur Buchstabenschrift betrachtet.

Foto „Phönizisches_Alphabet“: Das phönizische Alphabet (mittlere Spalte) ist Stamm vieler anderer Alphabete.

Foto „Phönizisches_Alphabet“: Das phönizische Alphabet (mittlere Spalte) ist Stamm vieler anderer Alphabete.


Die Phönizier verbreiteten das Alphabet

Phönizien war ein Landstreifen an der östlichen Mittelmeerküste, auf dem Gebiet der heutigen Staaten Israel, Libanon und Syrien. Es lag im Zentrum eines weitläufigen Handelsnetzes und es dauerte nicht lange, bis sich von hier aus das Alphabet im gesamten Mittelmeerraum verbreitete. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Hieroglyphen bereits auf eine rein alphabetische Schrift reduziert – die ursprüngliche Hieroglyphe für “Haus” (“beyt”) stand nur noch für den Laut “B”. Der Ausgangspunkt ihrer Verbreitung gab der Schrift ihren Namen: Man nannte es nun das phönizische Alphabet.

Adaption durch die Griechen

Aus dem phönizischen Alphabet gingen verschiedene Varianten hervor. Für uns am wichtigsten ist die Entwicklung des griechischen Alphabets. Im 8. Jahrhundert v. Chr. adaptierten die Griechen das phönizische Alphabet und passten es ihrer Sprache an: Sie nutzten phönizische Buchstaben, die für Konsonanten im Griechischen nicht gebraucht wurden, zur Abbildung von Vokalen. Außerdem schufen sie weitere Buchstabenvariationen, da ihnen im phönizischen Alphabet nicht genügend Zeichen für die verschiedenen griechischen Laute zur Verfügung standen.

Die Variation des westgriechischen Alphabets bildete die Grundlage für das Alphabet der Latiner – die späteren Römer – die auf der italienischen Halbinsel lebten. Sie fügten Zeichen aus anderen Sprachen hinzu und übernahmen beispielsweise abgewandelt das F und S der Etrusker und fügten später mit Y und Z Zeichen des ostgriechischen Alphabets hinzu. Auch die Angelsachsen mischten nach ihrer Bekehrung zum Christentum ab dem 6. Jahrhundert n. Chr. noch in der Entwicklung des Alphabets mit: von ihnen bekamen wir beispielsweise das W, das U und das J.

Wie brachte man das ABC in seine Reihenfolge?

In Ugarit an der nordsyrischen Küste fand man Tafeln aus dem 14. Jahrhundert v. Chr., die die Reihenfolge der Buchstaben im Alphabet dokumentieren. Unter vielen verschiedenen Tafeln fand man eine, auf der die Zeichen in einer Reihenfolge angeordnet sind, die im Großen und Ganzen dem hebräischen, griechischen und lateinischen Alphabet entsprechen. Die Abfolge der Buchstaben blieb also im Lauf der Jahrhunderte weitestgehend intakt.

Greifen Sie zu Füller und Tintenroller!

Kommen Sie mit uns zurück in die Gegenwart: Dass unsere Kinder heute das ABC lernen und damit die Grundlage dafür legen, später Bücher und Artikel zu lesen, Nachrichten zu schreiben und Fremdsprachen zu lernen, ist das Ergebnis eines jahrtausendelangen Prozesses. Ganz schön beeindruckend, finden wir von Treffpunkt Wagner. Da juckt es uns in den Fingern, zu Stift oder Füllhalter zu greifen und Buchstaben zu Wörtern und Geschichten aneinanderzureihen – Sie auch? Dann kommen Sie in unseren Geschäften in Olching oder Fürstenfeldbruck vorbei. Bei uns gibt es eine große Auswahl unterschiedlicher Füller, Tintenroller oder Kugelschreiber, zum Beispiel von Faber-Castell. Das Unternehmen stellt bereits seit 250 Jahren Schreibgeräte her – das entspricht immerhin gut 7 Prozent der Zeit, die seit der Herstellung der Tafeln von Ugarit vergangen ist.

Bringen Sie Farbe in Ihr Leben!

 

Wie Farben dieStimmung beeinflussen

Wie Farben die Stimmung beeinflussen

Farben beeinflussen unsere Emotionen. Sie bestimmen mit, in welchen Situationen wir uns wohl fühlen oder wann wir angespannt sind, wann wir motiviert arbeiten können oder uns etwas kraftlos fühlen. Wir erklären Ihnen, wie genau das funktioniert und wie sie Farben in Ihrem Alltag für sich nutzen können.

Farben sind allgegenwärtig – und sie haben eine große Wirkung auf unseren Gefühlszustand, ob wir es merken oder nicht. Sie werden ganz gezielt eingesetzt: So soll uns zum Beispiel federleichtes Hellblau signalisieren, dass in dem Light-Produkt im Supermarkt wirklich nur ganz wenig Fett enthalten ist. Farben beeinflussen uns auch unbewusst. Trägt jemand häufig graue Kleidung, wird er von uns eher als melancholischer Typ wahrgenommen als jemand, der oft rote Kleidungsstücke trägt.

Farben werden mit persönlichen Erfahrungen verknüpft
Woher kommt das? Farben spielen in der menschlichen Wahrnehmung eine wichtige Rolle. Zum einen sind unsere persönlichen Erfahrungen wichtig: Haben wir als Kind häufig mit den Großeltern in einem sonnengelben Raum gespielt, assoziieren wir diese Farbe noch Jahre später mit Glück und Geborgenheit. Häufig werden Farben außerdem zu Symbolen aufgeladen: Im Straßenverkehr zucken wir automatisch zurück, wenn die Fußgängerampel von Grün auf Rot springt. Und dann stehen Farben auch für Werte, die im kulturellen Gedächtnis überliefert sind. Weiß steht in unserem Kulturkreis für Reinheit und Unschuld, in einigen östlichen Kulturen ist es hingegen die Farbe der Trauer.

Verschiedene Farbtöne für unterschiedliche Alltagssituationen
Nutzen Sie die Wirkung der Farben auf sich und machen Sie Ihr Leben ein bisschen bunter! Wenn es irgendwo viele Farben gibt, dann ist das unser Geschäften in Olching und Fürstenfeldbruck. Ob für zu Hause, Büro oder Schule: Hier finden Sie für jeden Lebensbereich Produkte in den unterschiedlichsten Farbtönen. Bei Treffpunkt Wagner finden Sie sowohl seriös im Business-Bereich als auch etwas verspielter für den Schulalltag  eine kunterbunte Auswahl an cleveren und praktischen Produkten, von Stehsammlern bis hin zu Ringbüchern.
Je nach dem, in welchen Lebensbereichen Sie sich motivieren, beruhigen, entspannen oder richtig aufdrehen wollen, lassen sich unterschiedliche Farbtöne nutzen:
Rot

Rot ist eine aktive, warme Farbe, die für Energie, Leidenschaft und Kraft steht – auf der anderen Seite wird mit ihr aber auch Blut, Gewalt und Gefahr assoziiert. In jedem Fall wirkt sie auf uns anregend und sorgt für Aufmerksamkeit.

Violett

 

Spiritualität, Mystik, Magie: Violett ist die Farbe des Geistes, aber auch der Einsamkeit und Genügsamkeit. Wer nach Inspiration sucht, kann sich mit violetten Gegenständen umgeben.

Blau

Kühl und beruhigend: Blau ist eine Farbe, die besonders gerne im professionellen Bereich eingesetzt wird. Sie steht für Sauberkeit und Fokus, Gründlichkeit und Verlässlichkeit. Bei den meisten Menschen ist Blau sehr beliebt – nicht zuletzt durch die Assoziation mit dem Meer und einem strahlenden Sommerhimmel.

Grün

 

Auch Grün ist eine sehr beliebte Farbe. Sie steht für Natur, Wachstum, Gesundheit, Hoffnung und Entspannung. Möchten Sie eine beruhigende Umgebung für sich schaffen, umgeben Sie sich mit vielen grünen Gegenständen und Pflanzen. Achten Sie dabei aber auf den Farbton: Wählen Sie satte Grüntöne, die nicht zu gelbstichig sind – sonst wird aus dem entspannten Naturton schnell eine giftgrüne Farbe, die Gefahr und Tod symbolisiert.

Gelb

 

Gelb ist widersprüchlich: Auf der einen Seite erinnert uns die warme Farbe an Sonne und Licht – auf der anderen Seite steht sie für Neid, Feigheit und Geiz. Diese Bedeutung verliert allerdings nach und nach an Gewicht, Gelb wird immer beliebter. Besonders satte, sonnengelbe Töne werden heute vermehrt eingesetzt.

Orange

Ausgeglichenheit, Kraft, Vitalität: Orange stärkt bei mentaler und physischer Erschöpfung. Die Farbe wirkt positiv und kommt häufig bei Farbtherapien zum Einsatz. Helles Orange steht außerdem für Kindheit, Kreativität und Fröhlichkeit.

Upcycling-Spielzeug für die Sinne

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So einfach geht Upcycling: Man nehme gebrauchte PET-Flaschen, befüllt sie mit verschiedenen Materialien, versiegelt die Flaschen und fertig ist das neue Kinderspielzeug! Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und bringen Sie Ihren Kindern gleichzeitig nahe, was man alles aus bereits vorhandenen Materialien machen kann.

Für Kleinkinder ist die Welt ein Abenteuer: In jeder Sekunde sind sie dabei, die Welt zu entdecken, alles ist neu. Orientierung geben ihnen dabei ihre Sinne: Wenn sie sich einmal die Finger an der Herdplatte verbrannt haben, fassen sie sie so schnell nicht mehr an. Wenn sie die Tür abends zufallen hören, wissen sie, dass Mama oder Papa nach Hause gekommen sind und können zur Begrüßung zur Tür stürmen. Mit wachsendem Erfahrungsschatz erschließt sich ihnen so die Welt und sie lernen, wie sie funktioniert.
Cleveres Spielzeug, das ihnen bei ihrer Entwicklung hilft, muss nicht zwangsläufig viel kosten. Im Gegenteil: Häufig können wir mit etwas Fantasie Spielsachen aus Gegenständen zaubern, die wir im Normalfall dem Müll übergeben hätten. So wie aus diesen Plastikflaschen, die wir bei Treffpunkt Wagner in Upcycling-Spielzeug zum Anfassen, Schütteln, Horchen und Bestaunen verwandelt haben.

Sammeln Sie verschiedene Materialien

Upcycling_Spielzeug_MaterialienDas Prinzip ist denkbar einfach: Sammeln Sie einige leere Plastikflaschen mit großer Trinköffnung und spülen Sie diese gut aus. Idealerweise fasst die Flasche nur zwischen 0,33 und 0,5 Liter – Flaschen mit mehr Volumen sind zu groß für Kleinkinderhände. Sammeln Sie kleine Gegenstände oder Materialien, mit denen Sie die Flaschen befüllen können. Diese sollten in ihren Eigenschaften möglichst unterschiedlich sein: Verschiedene Farben, Oberflächenstrukturen, unterschiedliches Gewicht. Nicht nur die Flaschen werden dank Upcycling wiederverwendet, auch das Innenleben kann aus Wegwerf-Materialien bestehen: Zum Beispiel Nussschalen, ausrangierte Murmeln oder Papierschnipsel.

Upcycling_Spielzeug_MaskingTapeFüllen Sie je eine Materialart in eine Flasche – allerdings nicht bis obenhin, sonst bleibt nicht genügend Freiraum zum Schütteln. Testen Sie selbst schon mal, wie sich welche Flasche anhört: Ist eine Flasche mit Sand gefüllt, hört sich das ganz anders an als die klackernden Nüsse. Auch wenn den Kids die lauten Geräusche wahrscheinlich am besten gefallen – suchen Sie auch ganz bewusst nach Materialien, die nur wenige, sanfte Geräusche von sich geben, wie zum Beispiel gesammelte Vogelfedern. In diesen Gegensätzen zwischen naturfarbenen und kunterbunten, lauten und leisen Materialien, die sich ganz unterschiedlich in den Flaschen bewegen, kann ihr Kind lernen, sich zurechtzufinden.

Upcycling_Spielzeug_Holzkloetze

Versiegeln Sie die Upcycling-Spielzeugflaschen

Vergessen Sie nicht, die Flaschen mit starkem Klebeband oder Klebstoff zu versiegeln – Kinder sind Profis, wenn es darum geht, Verschlüsse auszubekommen. Und bei den kleinteiligen Inhalten ist es ratsamer, dass sie nicht den Weg in einen Kindermund finden. Wer mag, kann die Flaschen auch noch weiter verschönern: Mit Aufklebern, Masking-Tape und Permanent-Stiften lassen sie sich detailverliebt individualisieren. Die Materialien dafür finden Sie im Bastelsortiment in unserem Geschäft in Olching und Fürstenfeldbruck-Mitte!

Aus PET-Flaschen kann man aber nicht nur Spielsachen machen – sondern auch Stoff! Weil uns bei Treffpunkt Wagner die Umwelt am Herzen liegt, geben wir Ihnen nicht nur Upcycling-Tipps für zu Hause, sondern bieten auch Schulranzen und Rucksäcke von Ergobag und Satch an. Diese innovativen Trendstücke haben eine grüne Seele: Der Stoff, aus dem sie gefertigt sind, ist aus Plastikflaschen hergestellt. Wie das geht, erfahren Sie hier ((GGF. LINK ZU ARTIKEL „So wird aus PET-Flaschen Stoff“). Lassen Sie uns versuchen, in jeglichen Lebensbereichen umsichtig und verantwortungsbewusst mit den Ressourcen umzugehen. Kleine und große Upcycling-Projekte helfen dabei!

Genial daneben! Vom Ladenhüter zum Megaseller

Lumocolor_Header

Manche Produkte verstauben jahrelang in den Regalen, bevor sie ganz groß rauskommen. Der Lumocolor von Staedtler ist so ein Beispiel. Sechs Jahre lang war er der Vorzeige-Ladenhüter, bevor mit der Markteinführung des Overheadprojektors seine Zeit endlich gekommen war.

Es gibt Produkte, die wurden ursprünglich für einen ganz anderen Zweck entwickelt als für den, mit dem sie später ihren Durchbruch hatten. Die Kurzmitteilung SMS war anfangs ein Nebenprodukt, um Kunden über Störungen im Netz zu informieren – und wurde für die Mobilfunkanbieter zum größten Ertragsbringer. Coca Cola wurde von einem morphiumsüchtigen Apotheker entwickelt, der auf der Suche nach einem Mittel gegen Kopfschmerzen und Müdigkeit war – und eroberte als Erfrischungsgetränk den Weltmarkt.

Der Lumocolor von Staedtler ist auch so ein Fail-Produkt mit spätem Erfolg. 1954 wurde er als Spezialstift für glatte Oberflächen mit wasserlöslicher Mine im Markt eingeführt. Verkauft werden sollte er vor allem an Glasereien und Steinmetze – eine denkbar kleine Zielgruppe. Der damalige Preis von 1,80 Mark pro Stück tat sein Übriges dazu, dass kaum eine Privatperson sich den Stift leistete, denn das entsprach damals in etwa einem Stundenlohn.

Die Lumocolor-Stifte 1968

Die Lumocolor-Stifte 1968

Der Lumocolor: Eine physikalische Revolution, die keiner mitbekam

Also verstaubte der Lumocolor erst einmal in den Regalen – und das, obwohl seine Entwicklung eigentlich eine kleine physikalische Revolution war! Bisher arbeiteten Füller auf Basis des Kapillareffekts: Auf der Schreibfeder befindet sich ein kleines Loch, wo sich die Tinte sammelt, bevor sie durch einen kleinen Schlitz an die Tinte transportiert wird. Mit Tinte kann nur auf benetzenden Oberflächen wie Papier geschrieben werden, auf Glas oder anderen glatten Oberflächen haftet sie nicht. Für den Lumocolor wurde dagegen eine Art “inneres Kapillarsystem” entwickelt, dank dem er auch auf nichtbenetzenden Oberflächen schreiben kann. Außerdem wurde Polypropylen als Schaftmaterial verwendet, um den Stift vor dem Austrocknen zu schützen – damals ebenfalls ungewöhnlich.


Mit der Erfindung des Overhead-Projektors kam der Erfolg

Mit dem Overhead fand der Lumocolor seine Bestimmung

Mit dem Overhead fand der Lumocolor seine Bestimmung

Trotz dieser Vorteile mussten sechs Jahre vergehen, bevor die große Stunde des Lumocolors geschlagen hatte: 1960 kam der erste Overhead-Projektor auf den Markt. Ab diesem Zeitpunkt wurde alles anders: An Schulen, Universitäten und in Büros übernahmen die Projektoren nach und nach das Feld. Jetzt brauchten alle auf einmal Overheadfolien – und Stifte wie den Lumocolor, mit denen man sie beschreiben konnte. Nach und nach wurde er weiterentwickelt, kam in verschiedenen Variationen, Farben und mit unterschiedlichen Minenstärken in die Geschäfte und wurde um Produkte wie den Lumocolor Teleskopzeigestab oder den Lumocolor Zirkel mit Saugfuß ergänzt.

 

Innovativer Schulunterricht dank des Lumocolors

Der Zeigestab war ein Nebenprodukt des großen Lumocolor-Erfolgs

Der Zeigestab war ein Nebenprodukt des großen Lumocolor-Erfolgs

 

Der Overheadprojektor und die dazugehörigen Materialien sorgten für einen Umbruch im Schulunterricht: Die Lehrer konnten ihre Unterrichtsvorbereitungen zu Hause erledigen und mussten nicht mehr mit dem Rücken zu den Schülern die Tafeln beschreiben. Die Informationen auf den Folien blieben erhalten und konnten wiederverwendet werden.

Die ganz große Zeit des Lumocolors ist aufgrund der Einführung neuer Technologien und der Verbreitung von Beamern wohl vorbei. Trotzdem ist der Lumocolor nicht wieder in sein Nischendasein zurückgesunken: Auch heute wird er noch zum Beschriften von CDs, Glas oder anderen glatten Oberflächen eingesetzt. Natürlich bekommen Sie die Spezialstifte auch bei Treffpunkt Wagner. Wir beraten Sie gerne zu den Anwendungsmöglichkeiten, kommen Sie in unserem Geschäften in Olching und Fürstenfeldbruck vorbei!

 

Schreiben entschleunigt mich

Foto: Christian Mähler/Notizbuchblog

Foto: Christian Mähler/Notizbuchblog

Christian bezeichnet sich selbst als Notizbuchfanatiker. Weil er im deutschsprachigen Raum keinen Blog rund um das Thema fand, startete er 2009 selbst einen: Den Notizbuchblog. Seitdem versorgt er Menschen, die seine Leidenschaft teilen, mit vielen Infos und Artikeln rund um Bücher, Kladden und Kalender – eben alles, wo man spontan oder ganz strategisch Gedanken festhalten kann.

Wie entwickelst du einen Blogbeitrag?
Das kommt auf den Beitrag an. Rezensionen ergeben sich meist nach einem Austausch mit Herstellern, die mir Rezensionsexemplare zusenden. Diese verlose ich in der Regel auch an die Leser. Ansonsten habe ich eine große Menge an Informationsquellen, aus denen ich interessante Themen ziehe. Dann lese ich mir durch, was ich gefunden habe, und schreibe mehr oder weniger spontan drauf los.

Foto: Christian Mähler/Notizbuchblog

Foto: Christian Mähler/Notizbuchblog

Wie würdest du deine Leser charakterisieren?
Meine Leser sind Menschen, die noch gerne mit Stift und Papier arbeiten und nicht alles mit ihrem Smartphone erledigen. Neben den Kreativen gibt es auch viele Selbstorganisierer. Ich habe schon Umfragen dazu gemacht, wer meine Leser sind. ( http://www.notizbuchblog.de/2013/02/17/wer-sind-die-leser-des-notizbuchblogs/ ))
Welchen Artikel deines Blogs würdest du einem neuen Leser besonders ans Herz legen?
Im Blog gibt es deutlich mehr als 3000 Artikel – da fällt es mir schwer, einen einzigen herauszupicken. Ich schaue immer mal wieder gerne die allerersten Artikel an, die jemals erschienen sind. Der meistgelesene Artikel hat übrigens nichts mit Notizbüchern zu tun, sondern ist eine von mir geschriebene Bastelanleitung zu der Idee einer Kunststudentin, die ich mal im Internet gesehen habe: “Anleitung: Weihnachtsbaum in die Seiten eines Buches falten” – (http://www.notizbuchblog.de/2012/12/02/anleitung-weihnachtsbaum-in-die-seiten-eines-buches-falten/) – der Artikel wurde in den letzten Jahren auch bei großen Online-Magazinen, in Print-Magazinen und bei ARD Online verlinkt. Alleine dieser eine Artikel wurde seit seiner Veröffentlichung mehr als 27.000 Mal aufgerufen. Ansonsten verweise ich auch gerne auf mein E-Book, in dem die Artikel zu meinen Notizbuch- und Aufgabenregeln zusammengefasst sind (http://www.notizbuchblog.de/e-book/ )

Foto: Christian Mähler/Notizbuchblog

Foto: Christian Mähler/Notizbuchblog

Was macht ein gutes Notizbuch aus?
Für mich persönlich muss es handwerklich gut gearbeitet sein und darf auch nach wochenlangem intensivem Gebrauch nicht auseinanderfallen. Es sollte mindestens ein Lesezeichen (lieber zwei) haben. Meine bevorzugten Größen sind A4 und A5 mit Blankopapier oder dezentem Punktraster. Ich versuche auch, nur Bücher zu kaufen, die in Deutschland hergestellt wurden.
Kannst du dich noch an dein erstes Notizbuch erinnern?
Nicht so richtig. Ich bin schon als Kind damit in Berührung gekommen, da mein Großvater manchmal dünne Bücher mit leeren Seiten gebunden hat – aus Spaß. In der Schule habe ich diese dicken Terminkalender aus dem Supermarkt dazu genutzt, Notizen zu machen, Begebenheiten festzuhalten oder einfach nur den Schulalltag zu organisieren. So richtig bewusst Notizbücher wahrgenommen habe ich erst, als Moleskine auf den Markt kam und in den Buchhandlungen die ersten großen Aufsteller standen, in denen die kleinen schwarzen Büchlein angeboten wurden.
Was ist das verrückteste Notizbuch, das du je gesehen hast?
Da gab es einige: Notizbücher, die mit Jeans oder mit Warnwesten eingebunden sind, welche mit Holzeinband oder mit kugelsicherem Stahl. Bücher mit Papier aus Elefantendung (riechen übrigens nicht schlimm) sind ebenfalls sehr außergewöhnlich Besonders schön fand ich ein Notizbuch namens “Held der Arbeit”, das aus verschiedenen Industriepapieren zusammengesetzt ist (beispielsweise dem Papier der alten Führerscheine). Inspirierend finde ich auch Notizbücher mit außergewöhnlichen Lineaturen.

Foto: Christian Mähler/Notizbuchblog

Foto: Christian Mähler/Notizbuchblog

Wie viele Notizbücher hast du in deinem Leben bisher vollgeschrieben?
Das müssen Dutzende sein, sicher deutlich mehr als 100. Privat für allerhand Notizen und Tagebücher, im Büro für die Alltagsorganisation.
Was bewirkt das Schreiben in dir?
Wenn ich einen Gedanken präzise und nachvollziehbar von Hand niederschreiben möchte, dann muss ich innehalten und die richtige Formulierung finden. Beim Schreiben von Hand tippt man keinen Text, den man noch mehrmals umformuliert und ohne Geschmiere digital korrigiert. Was auf dem Papier steht, steht erst mal da. Diese Konzentration auf das Schreiben entschleunigt mich.
Was hältst du von kreativen Organisationmethoden, wie dem Bullet Journaling?
Kreative Organisationsmethoden finde ich prima. Jeder hat so seine Vorlieben und die eine Methode passt besser zu einem als eine andere. Da wird jeder selbst fündig. Ich selbst habe schon viele Varianten von Organisationsmethoden ausprobiert, aber im Kern bin ich über die Jahre bei einem relativ stabilen Satz von Methoden hängen geblieben. Irgendwann habe ich versucht, diese Methoden systematisch niederzuschreiben und daraus sind meine Notizbuchregeln und Aufgabenregeln entstanden. Die habe ich also nicht erfunden, sondern einfach aus dem abgeleitet, wie ich jeden Tag mit Notizbüchern arbeite.
Sind Sie auch ein Liebhaber von Papier, Notizen und Organisation? Dann stöbern Sie weiter auf www.notizbuchblog.de!

Luciaplätzchen im Advent – mit Rezept!

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Am 13. Dezember feiern viele Schweden das Luciafest. Dieses Lichterfest ist ein guter Anlass, neben Vanillekipferl und Engelsaugen mal ein Rezept aus der internationalen Weihnachtsbäckerei auszuprobieren: Luciaplätzchen schmecken himmlisch gut und zerfallen mit feinem Vanillegeschmack im Mund.

Das Luciafest beginnt schon vor Morgengrauen. Die Lucia – traditionell die älteste Tochter der Familie – bringt in weißem Gewand mit rotem Band um die Taille und Lichterkranz auf dem Kopf ihren Eltern das Frühstück ans Bett. Später wird auch in der Schule das Luciafest gefeiert: Eine Schul-Lucia zieht an der Spitze einer Prozession durch die Schule und singt das klassische Lied “Sankta Lucia”. Viele Schüler basteln kleine Lucias aus Ton, mit einer Krone aus buntem Papier.

Auch in der kirchlichen Gemeinde wird eine Lucia gewählt. Sie hat zum Höhepunkt des Festes ein Gefolge aus weiteren Mädchen mit Kerzen in den Händen und so genannten Sternknaben, die spitze, weiße Papphüte tragen, die mit Sternen beklebt sind. Diese Prozession zieht singend zur Kirche, wo an jeder Bank ein Licht entzündet wird. Am Altar wartet ein vierarmiger Leuchter, dessen Kerzen von vier Mädchen aus Lucias Gefolge entzündet werden.

Die Geschichte des Luciafests

Über den Ursprung des Luciafests ist nicht viel bekannt. Bis 1583, vor Einführung des Gregorianischen Kalenders, war der 13.12. der kürzeste Tag des Jahres. Im Mittelalter begannen viele Menschen an diesem Tag mit dem Weihnachtsfasten – und langten deswegen am Morgen nochmal ordentlich zu. Ab 1760 gibt es erste Dokumente über weißgekleidete Mädchen auf Gutshöfen in Westschweden. Erst in den letzten Jahren entwickelte sich das Luciafest zu dem landesweit beliebten und bekannten Fest.

Die Luciaplätzchen haben einfache Zutaten und eine geniale Rezeptur.

Die Luciaplätzchen haben einfache Zutaten und eine geniale Rezeptur.

 

 

 

 

 

 

Luciaplätzchen zum 13. Dezember

Machen Sie es unseren skandinavischen Nachbarn doch mal nach und feiern Sie auch ein kleines Lucia-Fest! Es muss ja nicht gleich mit allem Drum und Dran sein: Ein paar Kerzen, die um den Tisch versammelte Familie – und natürlich unsere Luciaplätzchen! Die kleinen Mürbeteiggebäcke zerfallen herrlich lecker im Mund und eine ordentliche Portion Vanillepudding im Teig sorgt für einen außergewöhnlichen Geschmack. Arrangieren Sie die kleinen Versuchungen auf einem schönen Teller – passende Servietten und Dekopapier finden Sie in unserem Geschäft in Olching und Fürstenfeldbruck. Und wenn Ihr Nachwuchs wie die Kinder in Schweden kleine Lucias gestalten möchte, finden Sie in unserem Bastelsortiment eine große Auswahl an Materialien. Wir von Treffpunkt Wagner wünschen eine schöne Adventszeit und viel Spaß beim Naschen!

Bei uns finden Sie schönes Dekopapier zum Unterlegen.

Bei uns finden Sie schönes Dekopapier zum Unterlegen.

 

 

 

 

 

 

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Es weihnachtet sehr! Schöne Geschenkideen

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“Ja, ist denn schon wieder Weihnachten?” Der erste Advent ist bereits vorbei, Weihnachten naht in großen Schritten. Es ist höchste Zeit, an die Geschenke für Ihre Liebsten zu denken! Vor allem mit unseren edlen Schreibgeräten erfüllen Sie vielleicht geheime Träume …

Was schenkt man Menschen, die schon alles haben? Wir von Treffpunkt Wagner sagen: Verzichten Sie auf Gegenstände, die am Ende nur in der Gegend herumstehen und verschenken Sie lieber Dinge, die sie wirklich gebrauchen können – und die dabei richtig was hermachen.

1978401-parker-son-np-18k-fp-ct-nbc-gift-box-openFüllhalter sind Prestige-Objekte

Edle Füllhalter stehen seit Jahrzehnten für Persönlichkeit und alte Werte. Wer mit Füller schreibt, genießt das sanfte Gleiten der Feder über Papier und nimmt sich Zeit für handschriftliche Notizen oder einen richtigen Brief. Verschenken Sie zu Weihnachten einen Füllhalter – und die damit verbundene Entschleunigung. In unserem Geschäft in Olching und Fürstenfeldbruck finden Sie eine große Auswahl an edlen Schreibgeräten für jeden Geschmack. Natürlich beraten wir Sie gerne direkt vor Ort, welcher Füllhalter sich für den Beschenkten eignen könnte.

Passend zur Weihnachtszeit bieten wir auch edle Geschenkboxen an, in denen der Füllhalter um Kugelschreiber, Etui, Notizbuch oder Tintenfass ergänzt wird. Hochwertigen Design-Geschenkboxen, beispielsweise von Parker oder Waterman, werden unter dem Weihnachtsbaum bestimmt alle Blicke auf sich ziehen …

Eine Gravur personalisiert

Besonders gut kommt das hochwertige Geschenk an, wenn Sie es mit dem Namen oder den Initialen des Beschenkten gravieren lassen. Mit dem Gravurservice von Treffpunkt Wagner geht das ganz leicht: Sie suchen einen gravierbaren Füllhalter aus und wir gravieren den gewünschten Schriftzug direkt bei uns im Haus ein oder schicken ihn – sofern wir ihn technisch nicht selbst gravieren können – zur Gravur ein. Bitte planen Sie im Fall einer Außer-Haus-Gravur eine entsprechende Vorlaufzeit ein, damit der Füllhalter pünktlich vor dem 24. Dezember zurück ist.

Mit einem Geschenkgutschein gehen Sie auf Nummer sicher

Der Beschenkte ist etwas eigensinnig oder hat einen schwer zu treffenden Geschmack? Kein Problem – überlassen Sie ihm die Auswahl einfach selbst. Mit unseren Geschenkgutscheinen liegen Sie immer richtig! Lassen Sie sich in unserem Geschäft in Olching und Fürstenfeldbruck einen Gutschein in frei wählbarer Höhe ausstellen und überreichen Sie ihn an Weihnachten! Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit!

So wird aus PET-Flaschen Stoff

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Nach außen sind die Modelle von Satch und Ergobag funktionale und hippe Schulranzen und Rucksäcke. In ihnen steckt aber noch viel mehr: Der Stoff, aus dem sie gemacht sind, wird aus gebrauchten PET-Flaschen hergestellt. Aber wie funktioniert das?

Wenn wir eine PET-Flasche ausgetrunken haben, bringen wir sie zur Pfandstation in einen Supermarkt, legen sie in die Maschine, geben sie dem Wertstoffkreislauf zurück und erhalten dafür Pfandgeld. Solche umweltfreundlichen Systeme sind weltweit allerdings nur wenig verbreitet. In vielen Ländern werden PET-Flaschen einfach weggeworfen, wachsen zu riesigen Müllbergen an oder landen sogar in Wäldern und Meeren und bedrohen dort ganze Ökosysteme.

Upcycling im Kleinen und im Großen

Wenn wir Produkte, die wir normalerweise in den Müll werfen würden, in neue Gegenstände verwandeln, nennt man das Upcycling. Das funktioniert im Kleinen, wenn wir beispielsweise aus leeren Shampooflaschen Stiftehalter oder aus Plastikflaschen Geschenkboxen zaubern. Wenn sich nicht nur Privatleute, sondern auch Unternehmen Nachhaltigkeit auf die Fahnen schreiben, hat der Umweltschutz eine noch größere Reichweite. Fond of Bags nutzt Millionen von gebrauchten PET-Flaschen, um daraus Stoff für seine Schulranzen Ergobag und Satch herzustellen.

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So funktioniert der Umwandlungsprozess

Lange bevor Sie die schönen Ranzen und Rucksäcke in unserem Geschäft in Olching und Fürstenfeldbruck-Buchenau sehen, werden für den Stoff alte PET-Flaschen gesammelt, gewaschen und auf eine einheitliche Größe zerkleinert. Diese kleinen Körner, Pellets genannt, werden erhitzt und eingeschmolzen. Jetzt kann das Material zu einem Garnfaden verbunden werden, der auf eine Spindel aufgerollt wird. Daraus wird ein Stoff gewebt, auf den schöne Designs aufgedruckt werden. Danach geht der Stoff zum Zuschnitt und so entstehen Stück für Stück die Ranzen und Rucksäcke von Ergobag und Satch, die Sie bei Treffpunkt Wagner finden.

Die Methode schont die Umwelt

Dieses Verfahren ist teurer als andere Herstellungsmethoden – aber es lohnt sich. Bereits während der Herstellung schont die erneute Verarbeitung der PET-Flaschen natürliche Ressourcen, denn der Verbrauch von Wasser wird reduziert und der Ausstoß von CO2 eingespart. Seit 2010 wurden so 560.876 Liter Öl, 721.127 Badewannen mit Wasser, 372 Heißluftballonfüllungen CO2 eingespart und 45 Millionen PET-Flaschen verwertet. Nicht schlecht, oder? Wenn ihr Kind also einen Ranzen von Fond of Bags trägt, kann es sich nicht nur über die schöne und ergonomisch durchdachte Schultasche freuen, das gute Gewissen gibt es gleich inklusive.

Adventskalender für die Seele

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Wenn es in der Weihnachtszeit von einem zu viel gibt, sind das Süßigkeiten. Plätzchen, Schokolade und Zimtsterne lauern hinter jeder Ecke. Diese zusätzlichen Kalorien führen nicht nur zu vermehrtem Hüftgold – irgendwann haben wir vor lauter Zucker-Überfluss gar keine Lust mehr auf Süßkram. Verzichten Sie deswegen im Adventskalender einmal auf Schokolade (die schmeckt sowieso meistens muffig) und verschenken Sie stattdessen Sprüche, gute Gedanken und Wünsche.

Bei uns finden Sie unterschiedliche Dekobänder.

Bei uns finden Sie unterschiedliche Dekobänder.

“Advent” kommt vom lateinischen “adventus” und bedeutet “Ankunft”. Die Adventszeit beschreibt die Tage im Dezember, in denen wir uns auf das Weihnachtsfest vorbereiten. Ursprünglich war das eine Phase der Besinnlichkeit, der inneren Einkehr und Ruhe. Heute ist davon meist nicht mehr so viel zu spüren: Auf der Jagd nach den besten Geschenken hetzen wir durch Fußgängerzonen, haben dreimal pro Woche eine Verabredung zum Glühweintrinken und recherchieren, wo man den besten Weihnachtsbraten bekommt.

Der Adventskalender: Einmal am Tag ruhig werden
Ein Adventskalender soll uns die Zeit des Wartens auf Weihnachten bewusst machen – und ein bisschen verschönern. Nehmen Sie sich dieses Jahr die Zeit und verschenken Sie einen Kalender, bei dem nicht die Schokolade mit einem Happs im Mund verschwindet, sondern der dem Beschenkten einen Moment der Ruhe am Tag beschert. Basteln Sie dazu den Soulfood-Adventskalender von Treffpunkt Wagner nach – Anleitung und Schnittmuster finden Sie am Ende dieses Artikels – und füllen Sie ihn mit Worten. In unserem Geschäft in Olching und FFB-Stadtmitte oder in unserem  gibt es alles, was Sie zum Basteln des Adventskalenders brauchen: Fotokarton, Streuglitzer und Dekoband haben wir beispielsweise von Heyda im Sortiment.

Was schreibe ich bloß in den Kalender?
Bei den Inhalten der einzelnen “Türchen” sind Sie völlig frei. Gut eignen sich Sprüche und Zitate, die zu Weihnachten passen, zur Besinnlichkeit oder zum Nachdenken anregen. Es darf aber auch gerne witzig und sehr persönlich werden. Ihr Freund ist ein totaler Serienjunkie? Sammeln Sie lustige Zitate aus seiner Lieblingsserie und schreiben Sie sie in die Karte. Oder schreiben Sie auf, welche gemeinsamen Momente des letzten Jahres Ihnen in besonders schöner Erinnerung geblieben sind: Das gute Glas Rotwein auf der Terrasse beim letzten Italienurlaub; die Zwangspause auf der Frühlingswiese, als Sie bei der Radtour einen Platten hatten; ein gemeinsam im Bett verbrachter Vormittag mit Tee und guten Büchern … Hier gilt: Je detaillierter und kleinteiliger die Erinnerung beschrieben wird, desto liebevoller wirkt sie.

Nicht schummeln! Für jeden Tag gibt es im Adventskalender einen guten Wunsch, einen Zitat oder einen schönen Spruch.

Nicht schummeln! Für jeden Tag gibt es im Adventskalender einen guten Wunsch, einen Zitat oder einen schönen Spruch

Der Adventskalender kann auch in die Zukunft gerichtet sein: Beschreiben Sie, was Sie alles noch mit Ihrer Freundin/ Ihrem Lebensgefährten/ Ihrer Mutter erleben möchten! Träumen Sie davon, mal gemeinsam einen Segeltörn zu machen? Oder möchten Sie endlich das kleine Café in der Nachbarschaft ausprobieren? Dann schreiben Sie es auf! Vielleicht können Sie die kleineren Wünsche und Ideen sogar schon in der Weihnachtszeit umsetzen …
Alle Materialien für den Adventskalender finden Sie im großen Bastelsortiment in unserem Geschäft in Olching und FFB-Stadtmitte oder in unserem Bastelshop. Nur für den Tannenzweig zum Aufhängen des Adventskalenders müssen Sie einen kleinen Waldspaziergang einplanen – damit ist der erste Schritt auf dem Weg zur nachhaltigen Entschleunigung auch schon geschafft.

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7 Tipps gegen das Vergessen

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Oje, schon wieder den Geburtstag von Tante Gisela verschlafen! Vergesslichkeit ist menschlich. Denn bei der Flut an Infos, to do’s und Aufgaben sortiert sich unser Gehirn unablässig neu und versteckt dabei immer wieder Dinge, an die wir doch unbedingt denken wollten. Es gibt aber ein paar Tricks, mit denen wir unser Kopfchaos besser in den Griff bekommen.
Man weiß, dass man es mal wusste: Die englische Vokabel, den Namen des Ministers, die fünf Punkte, die man in der kleinen Rede frei vortragen wollte. Doch es scheint, als hätte das Hirn den Staubsauger eingeschaltet. Weg ist es. Aber ist die Info wirklich weg? Jeden Tag, jede Sekunde mischt unser Gehirn seine Zettel mit Informationen durch. Neue kommen dazu, werden einsortiert, andere umsortiert, manche hinter anderen versteckt. Weg sind sie jedoch nicht. Wenn wir sie nicht finden, liegt es daran, dass wir sie am falschen Ort, im falschen Ordner, in der falschen Gehirnzelle suchen und uns dabei im Labyrinth unserer eigenen Zettelwirtschaft verlieren. Und: Verzweifeln Sie nicht, wenn Sie wieder mal etwas vergessen haben. Das ist völlig normal.

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Die Helfer im Kampf gegen die Vergesslichkeit

 

Der Fluch der Vergesslichkeit ist also eher ein Fluch des schlechten Speicherns. Wenn wir unsere Lernfähigkeit klar strukturieren, können wir Infos besser behalten. Helfen können dabei Vokabel- und Merkhefte oder Notizen. Die passenden Lernutensilien wie Trennblätter, Textmarker oder neonfarbene Zettel, zum Beispiel von Soennecken, erhalten Sie bei Treffpunkt Wagner in Olching und Fürstenfeldbruck oder in unserem webshop

 

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Ein paar einfache Tipps, um schon beim Lernen die Bibliothek im Kopf besser aufzustellen, finden Sie hier:

  1. Weniger ist mehr.

Informationen überlagern sich, insbesondere wenn sie ähnlich sind. Lernen Sie niemals zwei verschiedene Lektionen hintereinander. Machen Sie eine Pause, gehen Sie spazieren, schlafen Sie drüber.

  1. Das Umfeld denkt mit.

Das Gehirn speichert leider unnütze Dinge gleich mit. In den Straßen von Rom sind dann die am Schreibtischstuhl noch beherrschten Italienisch-Vokabeln plötzlich weg. Verändern Sie Reihenfolge und Umfeld. Lernen Sie Vokabeln auch von unten nach oben, alphabetisch oder querbeet. Wechseln Sie auch den Ort beim Lernen. So lösen Sie strategisch die Information von den Rahmenbedingungen.

  1. Knüpfen Sie Netze.

Je mehr Knotenpunkte Ihre Gehirnzellen haben, desto eher können Sie sich zu der einen Zelle vorhangeln, in der die gesuchte Information liegt. Versuchen Sie immer, Neues an bereits Bekanntes anzuknüpfen. Fangen Sie nie mit Details an, sondern immer mit Übersichten oder Inhaltsverzeichnissen. Nutzen Sie MindMaps, gliedern Sie mit Trennblättern, markieren Sie mit Textmarkern.

  1. Malen Sie Bilder im Kopf.

Ein Bild wird schneller und besser gespeichert als Worte. Den Namen von Herrn Blaufuchs werden Sie nie mehr vergessen, wenn Sie ihm im Geiste einen solchen um den Hals hängen.

  1. Wiederholen Sie regelmäßig.

Es hilft alles nichts, Sie kommen nicht ums Wiederholen herum. Alles, was nicht spektakulär interessant ist, wird irgendwann in den Tiefen der grauen Zellen verschüttet, wenn Sie es nicht zwischendurch mal anfassen – egal, ob Vokabeln, Namen oder große Zusammenhängen.

  1. Delegieren Sie.

In hektischen, stressigen Zeiten ist die Gefahr noch größer, Dinge zu vergessen. Belasten Sie dann ihr Hirn nicht mit einmaligen Alltagsaufgaben wie „Milch ist alle“ oder „Tante Susanne anrufen“. Delegieren Sie das Erinnern konsequent an Kalender, die Weckfunktion im Smartphone, Listen zum Abhaken oder neonfarbene Zettel an der Haustür.

  1. Strukturieren Sie.

Wo sind Ihre to do’s am besten aufgehoben? Probieren Sie aus, mit welchem Planungssystem Sie am besten klarkommen – und bleiben Sie dabei. Zu viele verschiedene Erinnerungshelfer bringen unter Umständen nur noch mehr Chaos in Ihre Planung. Klebezettel erinnern Sie direkt vor Ort an Aufgaben, die Erinnerungsfunktion im Smartphone ist für Fans von digitalen Welten praktisch. Für kreative Menschen ist das Bullet Journal eine fantastische Möglichkeit, Kalender, to do-Listen und Erinnerungen individuell und persönlich zu kombinieren.

Kreativität schenkt mir Energie

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"Kreativität schenkt mir mehr Energie"

“Kreativität schenkt mir mehr Energie”

Alessa Spang hat ihre Leidenschaften Schreiben, Zeichnen, Illustrieren und Basteln zusammengepackt. Was dabei herausgekommen ist? Ein fantastischer Blog, der vor kreativen Ideen nur so sprüht. Die Münchnerin heißt uns willkommen in ihrem ” großen Haufen von Buchstaben und Farben”.

Du zeigst auf deinem Blog wunderschöne Illustrationen. Wie hast du diese Leidenschaft entdeckt?

Foto: Alessa Spang/ Alessa Accessoires

Foto: Alessa Spang/ Alessa Accessoires

 

Eigentlich bin ich erst durch das Bloggen darauf gekommen, wie viel Spaß mir das Illustrieren macht. Weil ich für den Blog kleine Anleitungen zum Selbermachen erstellen wollte und Zeichnungen da manchmal viel übersichtlicher sind als Fotos, hab ich es einfach mal mit simplen Illustrationen probiert. Das hat mir dann so viel Spaß gemacht, dass nach und nach neben den Anleitungen auch viele Blogartikel mit passenden Zeichnungen ausgestattet wurden.

Zwar habe ich schon immer gern gemalt und gezeichnet, allerdings hat mir immer so etwas wie eine “Aufgabenstellung” oder ein Verwendungszweck gefehlt. Mit dem Bloggen lassen sich die Leidenschaften Schreiben, Zeichnen und Basteln einfach hervorragend verbinden! Ich merke auch, wie ich immer sicherer im Illustrieren werde – durch das Bloggen entdecke ich vieles und lerne immer dazu.

Mit welchen Stiften illustrierst du beim analogen Arbeiten am liebsten?

Für die Konturen meiner Illustrationen verwende ich meistens einen schwarzen Geltintenstift mit relativ dünner Strichbreite von 0.38mm. Mir gefallen deckende, dünne Linien und die Handhabung des Stifts ist außerdem sehr einfach. Weil ich Linkshänderin bin, ist schnelltrocknende Farbe für mich wichtig – sonst kommt schnell mal Frust auf.

Foto: Alessa Spang/ Alessa Accessoires

Foto: Alessa Spang/ Alessa Accessoires

 

Für bunte Flächen nutze ich gerne Aquarell-Buntstifte. Hier kann ich wild Farben übereinander malen, sodass dann mit dem Wasserpinsel schöne Verläufe entstehen.

Was sind deine aktuellen Lieblingsfarben?

Oh, eine schwere Frage! Schon als Kind hatte ich immer Schwierigkeiten, mir zum Beispiel aus einer Reihe Tassen eine einzelne auszusuchen: Kaum zog ich eine tolle Farbe heraus und drehte die Tasse in den Händen, dann wirkte sie viel blasser und ich wollte doch eine andere Tasse. Mit ihr war es dann aber das gleiche…

Mich reizen eher Farbzusammenstellungen und ihre Wirkung. Gerade gefällt mir zum Beispiel gedecktes Türkis in Zusammenspiel mit Grau und Rosa bis Pink, am besten als Kreide auf Papier – eine Laune, die sich bestimmt auch schnell wieder ändern wird.

 

Du hast auf deinem Blog auch einen großen Do it yourself-Bereich. Welchen Teil deiner Wohnung stattest du am liebsten mit “handgemachten” Stücken aus?

Oft finden meine kleinen selbstgemachten Sachen einen Platz auf und um meinen Schreibtisch herum: Stiftehalter, gebundene Notizbüchlein, ein selbstgemachtes Wandregal mit kleinen Minivasen, bemalte Bilderrahmen mit meinen Illustrationen… Es gibt mir ein gutes Gefühl, mich mit Selbstgeschaffenem zu umgeben – es ist, als käme von diesen Sachen wie automatisch wieder Energie für Neues zu mir zurück.

Ansonsten finden sich auch viele Sachen im Haus meiner Eltern. Hier gibt es eine wunderschöne Terrasse, die im Sommer herrlich zugewachsen ist: Zwischen den Zweigen hängen inzwischen viele kleine Laternen, die ich aus alten Ästen und Baumstamm-Schreiben gebaut habe. An der Hauswand klebt ein großes Mosaik – ich war ungefähr 14, als ich anfing, altes Geschirr zu zerschlagen und die bunten Scherben an die Wand zu mörteln. Ich hatte immer Glück, dass meine Eltern mich alles machen ließen… und bisher hab ich auch noch nichts so richtig verunstaltet!

Du scheinst außerdem ein Faible für Schmuck zu haben. Wie bist du darauf gekommen, Schmuck selbst zu basteln?

Perlenschnüre habe ich schon als kleines Mädchen unermüdlich gefädelt… heute kann ich gar nicht richtig sagen, wann oder wie ich auf die Idee kam, selbst Schmuck herzustellen. Dass ich es heute aber so leidenschaftlich mache, hat wohl auch den Grund, dass ich meine Schmuckstücke über Onlineplattformen wie DaWanda oder Etsy verkaufen kann. Es gibt mir ein schönes Gefühl, auch andere damit glücklich zu machen. Stellt man Schmuck nur für sich selbst her, und vielleicht noch für die Freundinnen, dann quillt irgendwann das Schmuckkästchen über und man fängt an zu überlegen: Ist es nicht irgendwie unvernünftig, noch ein weiteres Armband zu machen? Aber so kann ich immer wieder neue Ideen umsetzen, das macht richtig viel Spaß!

Foto: Alessa Spang/ Alessa Accessoires

Foto: Alessa Spang/ Alessa Accessoires

 

 

 

 

 

 

Welcher Beitrag ist auf deinem Blog besonders beliebt?

Der meistgeklickte Beitrag in meinem Blog ist ein Rezept für Zitronenkuchen ! Zwar ist meine Website kein Foodblog und ich habe längst nicht so viel Ahnung von Kochen und Backen wie andere Backprofis im Netz, aber ab und zu streue ich kleine Rezepte zum Nachmachen in meine Beiträge. Denn Kochen und Backen ist ja auch nichts Anderes als kreatives Selbermachen… Den Zitronenkuchen liebe ich wirklich und daher freut es mich umso mehr, dass viele Menschen ihn backen und genießen. Oft kriege ich liebe Rückmeldungen, dass er gelungen ist und die ganze Runde am Kaffeetisch erfreut hat.

 


Was steht als nächstes an?

Foto: Alessa Spang/ Alessa Accessoires

Foto: Alessa Spang/ Alessa AccessoiresWas steht als nächstes an?

Vor noch nicht allzu langer Zeit habe auf meinem Blog eine Rubrik “Deine individuelle Illustration” eingerichtet: Ich biete Bloggern, Webseiten- & Onlineshop-Betreibern (und auch allen anderen Menschen) an, ihnen persönliche Porträts nach Vorlage eines Fotos zu erstellen. Außerdem gestalte ich illustrierte Header für Blogs und Internetseiten – all das möchte ich in nächster Zeit noch intensiver ausbauen und herausfinden, wie mich jene Menschen finden, die Illustrationen brauchen und lieben.

 

Welches Projekt wartet gefühlte Ewigkeiten schon darauf, vollendet zu werden?

Oh, das kann ich gar nicht so richtig beantworten… Bei mir ist es wie eine Art Tick, dass ich Ideen und Vorhaben immer sofort umsetzen muss. Wenn ich morgens mit einer Idee aufwache, dann wird sie entweder in den nächsten Tagen zum Leben erweckt – und wenn nicht, dann hab ich sie schon schnell wieder vergessen. Darüber bin ich aber nicht traurig, ich glaube, dieses impulsive Werkeln hat auch Vorteile. Wenn ich zum Beispiel drei Wochen lang vorhabe, einen Teppich zu weben, dann denke ich irgendwann “ohweia, einen ganzen Teppich…!?” Zwar werden bei mir auch oft umfangreichere Projekte angepackt, aber ich denke nicht lange darüber nach, sondern fange einfach an, und bringe es dann meistens ziemlich schnell zu Ende.

Wen möchtest du mit deinem Blog erreichen?

Bei mir ist jeder willkommen! Generell versuche ich, meine Anleitungen und Beiträge so zu erstellen, dass klar wird: Man muss weder Profi, noch geborener Künstler oder Nerd sein, um Dinge selber herzustellen.

 

Foto: Alessa Spang/ Alessa Accessoires

Foto: Alessa Spang/ Alessa Accessoires

Die Suchanfrage, mit der Menschen am häufigsten auf meinem Blog landen ist: “Hände halten gezeichnet”. Sie finden dann meine Illustration zum Ausdrucken, die als Vorlage für ein selbstgebasteltes Kärtchen zum Verschenken heruntergeladen werden kann. Ich mag die Vorstellung, dass viele Verliebte auf der Suche sind, wie sie eine Aufmerksamkeit für den Partner basteln können und dann durch meine Illustration fündig werden.

Warum ermutigst du andere Menschen dazu, kreativ zu werden?

Jeder ist kreativ; viele wissen oder spüren es nicht, manche reden sich sogar selbst ein, völlig unkreativ zu sein. Keiner muss kreativ sein oder kreative Dinge herstellen – aber wie oft konnte ich schon diesen schönen Schub von Energie und Selbstwertgefühl feststellen, den kreatives Handeln und Schaffen schenkt! Bei mir genauso wie bei anderen!

Neulich habe ich einen ganzen Tag mit meiner besten Freundin in der Werkstatt verbracht. Seit sie Kind war sagt sie von sich selbst, sie sei “total unkreativ”. Sie hat sich aus einem seltsamen Respekt heraus nie an irgendwelche “künstlerischen Sachen” gewagt, obwohl sie immer wieder Lust darauf hatte. An jenem Tag ist es uns gelungen, dass wir zusammen ein ganz lockeres und ungezwungenes Kreativsein erleben konnten – ihre Augen haben den ganzen Tag geleuchtet und am nächsten Morgen schrieb sie mir die Nachricht: “Ich will wieder so einen Tag!” Ich glaube, dieses Gefühl kann jeder Mensch erleben.

PS: Alessa veröffentlicht auf ihrem Blog www.alessa-accessoires.blogspot.de immer wieder hübsche Grafiken und Illustrationen zum Gratis-Download – so genannte Freebies. Die sind wunderschön und lassen sich toll weiterverwenden, zum Beispiel zum Scrappen, als Sticker, Etiketten oder Karten.

St.Martins Laterne gestalten

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“Ich geh mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir …” Am 11. November ist Sankt Martin! Viele Kinder freuen sich jetzt schon auf die farbenfrohen Laternenumzüge. Besonders schön wird es, wenn Ihr Nachwuchs mit selbstgebastelten Laternen im Zug mitlaufen kann. Wir zeigen Ihnen die schönsten Bastelideen.

In vielen Städten finden jedes Jahr am 11. November Sankt-Martins-Umzüge statt. Dabei ziehen Kinder und Erwachsene singend durch die Straßen und erhellen die Dunkelheit mit ihren Laternen. Dabei regiert die Vielfalt: Es gibt größere und kleinere Laternen in verschiedenen Formen, mit detaillreichen Verzierungen oder von wilder Kinderhand entworfene Muster. Besonders schön ist es für Kinder immer, wenn sie eine Laterne stolz vor sich hertragen dürfen, die sie selbst gebastelt haben. Kommen Sie also in unserem Geschäft in Olching oder Fürstenfeldbruck vorbei, oder bestellen Sie ganz einfach über unseren Rayher Bastelwebshop unter www.treffpunkt-wagner.de. Decken Sie sich mit Materialien ein und nutzen Sie einen verregneten Oktobertag zum Basteln – das geht ganz leicht!

Wenn wir mit unseren Kindern einen Nachmittag lang Sankt-Martins-Laternen basteln, geht es nicht nur um schöne Lampions, sondern auch um Vorfreude: Die Kinderaugen leuchten in Erwartung auf den Reiter mit weißem Pferd und rotem Mantel, das große Martinsfeuer und darauf, dass sie ausnahmsweise mal länger aufbleiben dürfen.

Das Grundgerüst der Laterne

Das Grundgerüst der Laterne ist in der Regel quadratisch oder rund. Zwischen diesem „Skelett“ kann dann Transparentpapier angebracht werden. Bei Treffpunkt Wagner finden Sie stabilen Fotokarton, falls Sie das Gerüst selbst basteln wollen.

Plätzchenformen dienen als Schnittmuster

Plätzchenformen dienen als Schnittmuster

Bei verschiedenen Faren nicht vergessen, die Hände zwischendurch zu waschen!

Bei verschiedenen Farben nicht vergessen, die Hände zwischendurch zu waschen!

Transparentpapier ist der zweite wichtige Baustein, denn nur durch das dünne Papier kann der Kerzenschein durchleuchten. Wählen Sie hier stabiles Transparentpapier, ansonsten reißt die Laterne schnell ein. In unserem Geschäft in Olching oder Fürstenfeldbruck finden sie es in vielen verschiedenen Farben. Schneiden Sie das Papier so zu, dass es etwas größer ist als die Fenster des Grundgerüsts – so haben Sie einen Rand, mit dem Sie das Papier später von innen in die Laterne kleben können.

Bei der Gestaltung des Transparentpapiers können Ihre Kinder frei nach Gusto losbasteln, kleben oder malen – denn mit dem Papier kann man ganz unterschiedliche Sachen anstellen. Kleinen Kinder fällt es am leichtesten, direkt das Papier zu bemalen. Nutzen Sie dafür ganz normale Buntstifte, zum Beispiel von Staedtler. Auch durch dicht bemaltes Transparentpapier scheint hier der Kerzenschein schön hindurch. Steht Ihr Kind mehr auf Filzstifte oder auf Permanentmarker, klappt das genauso gut! Ob dabei wilde Muster oder durchdachte Szenerien entstehen, ist eigentlich nebensächlich – Hauptsache, Ihr Kind hat Spaß bei der Sache.

Malen Sie direkt auf das Transparentpapier!

 

Mit Buntstiften lassen sich wilde Muster oder durchdachte Motive aufmalen.

Mit Buntstiften lassen sich wilde Muster oder durchdachte Motive aufmalen.

Mit Fingermalfarbe lassen sich Handabdrücke aufstempeln - das klappt auch mit den Kleinsten!

Mit Fingermalfarbe lassen sich Handabdrücke aufstempeln – das klappt auch mit den Kleinsten!

Fingermalfarben – die gibt es auch von Staedtler – sind eine weitere Möglichkeit, auch mit kleinen Kindern schöne Laternen zu basteln. Bepinseln Sie die Handflächen Ihres Kindes mit der Fingermalfarbe (Achtung, das kitzelt ein bisschen!) und lassen Sie es mit gespreizter Hand das Transparentpapier bedrucken. Wer mag, kann das mit verschiedenen Farben wiederholen – dann aber zwischendurch Händewaschen nicht vergessen!

Laternen leben von ihrer Einzigartigkeit

Laden Sie sich die Bastelanleitung zu dieser Laterne herunter!

Laden Sie sich die Bastelanleitung zu dieser Laterne herunter!

 

Nutzen Sie beim Laterne basteln alles, was der Bastelschrank und Haushalt hergibt: Plätzchenformen für Weihnachten lassen sich als Vorlagen verwenden, um tolle Muster aus buntem Papier auszuschneiden. Oder mixen Sie Materialien, indem Sie beispielsweise Tonpapier, Stempel und Buntstifte kombinieren – dann kommt eine schöne Waldtierlaterne wie auf unseren Fotos heraus.

Unsere Lieblingslaterne zeigt übrigens kleine Wichtel, die ums Feuer tanzen. Weil sie uns bei Treffpunkt Wagner so gut gefällt, haben wir Ihnen hier das Schnittmuster und die Bastelanleitung als PDF zum Download bereitgestellt. Nutzen Sie also den nächsten Regennachmittag und versammeln Sie Ihre Kinder um den Basteltisch! So wird es dieses Jahr ein ganz besonders schönes Sankt-Martins-Fest.

 

 

 

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